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            <title>LDV Montabaur: Anträge</title>
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                <title>LDV Montabaur: Anträge</title>
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                        <title>D-2: Steuergerechtigkeit schaffen – Vermögens- und Erbschaftssteuer gerecht gestallten</title>
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                        <author>Sven Dücker (KV Trier), Wolf Buchmann (KV Trier), Felix Schmidt (KV Zweibrücken), Carl-Bernhard von Heusinger (KV Koblenz), Daniel Köbler (KV Mainz), Corinna Rüffer (KV Trier), Petra Kewes (KV Trier), Patrick Zwiernik (KV Koblenz), Britta Steck (KV Bernkastel-Wittlich), Antje Eichler (KV Trier), Burkard Vogel (KV Trier), Peter Hoffmann (KV Trier), Jonas-Luca König (KV Neustadt), Laura Martin Martorell (KV Koblenz), Karl-Wilhelm Koch (KV Vulkaneifel), Armin Grau (KV Rhein-Pfalz), Johannes Wiegel (KV Trier), Annelie Scharfenstein (KV Westerwald), Ingrid Bäumler (KV Mayen-Koblenz), Thorsten Kretzer (KV Trier), Gunther Heinisch (KV Mainz), Hartwig Johannsen (KV Trier)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN RHEINLAND-PFALZ stehen – wie wir das bereits in unserem Landtagswahlprogram formuliert haben – für eine Politik in des sozialen Ausgleichs und der Chancengerechtigkeit. Eine Politik der Steuersenkung auf Pump und auf Kosten der Gerechtigkeit, die vor allem höhere und höchste Einkommen entlastet, lehnen wir ab. Um die aktuellen Herausforderungen anzugehen braucht es eine verlässliche Grundlage für die Finanzierung staatlicher Aufgaben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit der im Bundesrat beschlossenen Erbschaftssteuerreform, wird die Steuerpolitik weiter verkompliziert und hohe Vermögen überproportional geschont. Diese Reform ist vermutlich erneut verfassungswidrig und leistet keinen Beitrag zu einer gerechteren Besteuerung großer Vermögen, daher hat sich Rheinland-Pfalz im Bundesrat enthalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dazu setzen sich BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN RHEINLAND-PFALZ weiterhin für eine nachhaltige und gerechte Vermögensbesteuerung durch die Wiedereinführung der Vermögenssteuer und eine gerechte Reform der Erbschaftssteuer ein. Beide Steuern sind wichtige Landessteuern. Mit den höheren Ein-nahmen aus der Vermögenssteuer und der erneuerten Erbschaftssteuer wollen wir kleinere und mittlere Einkommen entlasten und notwendige Investitionen anstoßen.<br>
Deswegen kämpfen BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN RHEINLAND-PFALZ auf allen Ebenen für ein faires Steuersystem inklusive Vermögens- und Erbschaftssteuer.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Begründung:<br>
Im Moment besitzen in Deutschland die 80.000 Reichsten – also 0,1% der Bevölkerung – ca. 15% des Gesamtvermögens. Damit wird die die Schere zwischen Arm und Reich immer größer, was uns vor große gesellschaftliche Probleme stellt.<br>
Eine moderne und friedliche Gesellschaft braucht soziale Gerechtigkeit als eine Voraussetzung für Chancengleichheit in allen Lebensbereichen: angefangen bei einer Kindergrundsicherung über inklusive Bildungspolitik, Verbraucherschutzstandards bis hin zu einem modernen Gesundheitssystem mit Bürgerversicherung. Ohne Steuergerechtigkeit unter Berücksichtigung hoher Vermögen und Erbschaften ist eine progressive Politik in diesem Sinne nicht möglich.<br>
Im Vorfeld der Bundestagswahl 2013 haben wir unsere Steuerpolitik schlecht kommuniziert. Daraus haben wir gelernt. Nach der Bundestagswahl 2013 gab es einen umfassenden Prozess, um an unserer Steuerpolitik zu arbeiten. Auf den unterschiedlichen Ebenen wurde auch ein für alle tragfähiger Kompromiss gefunden (‚SO-01-NEU-899-4: WIR INVESTIEREN IN GERECHTIGKEIT (NUR NEUE ZEILENNUMMERIERUNG)‘ von Katrin Göring-Eckardt, Anton Hofreiter, u.a.). Wir sollten unseren Fehler von vor 4 Jahren nicht wiederholen und in letzter Minute gefundene Kompromisse in grundsätzlichen Fragen angreifen. Daher wollen wir uns als BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN RHEINLAND-PFALZ hinter diesen Kompromiss stellen und mit unserer klaren GRÜNEN Position in die kommenden Monate gehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Begründung der Dringlichkeit:<br>
Die Dringlichkeit des Antrags ist mit dem Beschluss des Bundesrats zur Erbschaftssteuerreform vom 14. Oktober 2016 begründet. Die Dringlichkeit ist außerdem begründet mit den Debatten und Anträgen von grundsätzlicher Bedeutung im Vorfeld unserer BDK in Münster, wir sehen hier die Notwendigkeit einer Positionierung von BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN RHEINLAND-PFALZ.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 29 Oct 2016 08:07:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D-1NEU: Größtmögliche Transparenz bei der Aufklärung des BASF Unfalls -  Für eine verantwortungsvolle und sichere Chemieindustrie</title>
                        <link>https://ldv-montabaur.antragsgruen.de/ldv-montabaur/Groesstmoegliche_Transparenz_bei_der_Aufklaerung_des_BASF_Unfalls_-__Fuer_e-57088</link>
                        <author>Karl-Wilhelm Koch (KV Vulkaneifel), Jutta Paulus (KV Neustadt/Weinstr.), Freia Jung-Klein (KV Kaiserslautern-Land), Claudia Laux (KV Bernkastel-Wittlich),  Klaus Puchstein (KV Ahrweiler), Annelie Scharfenstein (KV Westerwald), Marianne Brunner (KV Landau), Christoph Richter (KV Ahrweiler), Ingrid Lambertus (KV Mainz), Diethmar Rieth (KV Suedwestpfalz), Ingrid Bäumler (KV Mayen-Koblenz), Joscha Pullich (KV Cochem-Zell), Susanne Schröer (KV Landau), Georg Schiffer (KV Ahrweiler), Ulrich Bock (KV Mayen-Koblenz), Leo Neydek (KV Rhein-Lahn), Ronald Maltha (KV Mayen-Koblenz), Thomas Beckgerd (KV Mayen-Koblenz), Armin Rau (KV Ahrweiler), Dr. Natalie Wendisch (KV Ahrweiler), Ludwig Stolz (KV Neuwied), Michael Musil (KV Westerwald), Ralf Kauer (KV Rhein-Hunsrück)</author>
                        <guid>https://ldv-montabaur.antragsgruen.de/ldv-montabaur/Groesstmoegliche_Transparenz_bei_der_Aufklaerung_des_BASF_Unfalls_-__Fuer_e-57088</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Am Montag den 17. Oktober kam es bei der BASF am Standort Ludwigshafen zu mehreren schweren Explosionen. Dabei kamen drei Menschen ums Leben, mehrere Menschen wurden schwer verletzt. Bündnis 90/Die Grünen Rheinland-Pfalz sprechen den trauerenden Angehörigen und Freunden unser tief empfundenes Beileid aus und wünschen den Verletzten eine baldige Genesung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir danken ausdrücklich den Einsatzkräften, die an diesem und den folgenden Tagen mit vollem Einsatz den Brand löschten und viele weitere wichtige Aufgaben übernahmen. Sie haben durch professionelles Vorgehen Schlimmeres verhindert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Verunsicherung der Menschen vor Ort ist groß. In diesem Jahr kam es bereits zu zahlreichen Betriebsstörungen bei der BASF, unter anderem am selben Tag in Lampertheim zu einer Explosion und wenige Wochen zuvor zu einem Zwischenfall mit dem hochgiftigen Stoff Phosgen innerhalb einer Anlage am Standort Ludwigshafen. Auch wenn die Anwohner an die Möglichkeit solcher Vorfälle gewöhnt sind: Das Unglück und die Betriebsstörungen, die der Chemiekonzern in den vergangenen Monaten bekannt geben musste, sind besorgniserregend und verunsichern auch die Anwohner*innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Explosion am 17. 10. 2016 in Ludwigshafen hat einmal mehr die Gefahren der Chemie-Industrie vor Augen geführt. Dies ist für die Anlieger besonders schwierig, wenn sie wie in Ludwigshafen in einem Ballungsgebiet sowohl Arbeitgeber von zehntausenden Menschen ist, gleichzeitig aber Menschen nur wenige Dutzend Meter von hochgiftigen Chemikalien und gefährlichen Prozessen leben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Risiko der Chemieindustrie ist, dass hier bereits kleinste Fehler und Nachlässigkeiten schwerwiegende Folgen haben können, mit Auswirkungen weit über das Firmengelände hinaus. In Deutschland sind die Sicherheitsbestimmungen in der Chemischen Industrie so ausgelegt, dass (in der Technik nie zu 100% vermeidbaren) Störungen beherrschbar sind und sich die Auswirkung auf die nächste Umgebung beschränken. Werden Sicherheitsbestimmen nicht eingehalten, kann dies schwerwiegende Folgen haben. Wir brauchen aber eine sichere und nachhaltige Chemische Industrie, in der alle Vorschritten akribisch bis ins letzte Detail eingehalten und garantiert werden! Die Chemische Industrie ist dauerhaft als „Nachbar“ nur akzeptabel, wenn sie jederzeit die höchstmögliche Sicherheit ihrer Nachbarschaft garantieren kann. Die Gesundheit und der Schutz für die Werksangehörigen sowie Anwohner*innen müssen dabei an erster Stelle stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bündnis 90/Die Grünen in Rheinland-Pfalz drängen seit Jahren immer wieder auf höhere Sicherheitsstandards sowie Investitionen in die Sicherheit bei der BASF und stellen kritische Fragen zu Unfallhergängen im Parlament.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir begrüßen, dass die Landesregierung umgehend eine lückenlose Aufklärung der jüngsten Vorfälle am Standort Ludwigshafen initiiert hat. Sofort nach den Vorkommnissen wurde durch das Umweltministerium eine Expert*innengruppe bei der SGD-Süd eingesetzt und die Erstellung eines unabhängigen Gutachtens angeordnet. Bündnis 90/Die Grünen begrüßen und unterstützen auch weiterhin jede Form von Initiative der Landesregierung die eine Aufklärung der Vorkommnisse zügig vorantreibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir stellen aber auch gleichzeitig fest, dass die BASF Informationen an die Bevölkerung zwar herausgab, dies aber stark zeitverzögert geschah. Noch Tage nach dem Unglück war von Seiten der BASF unklar, ob und in welchem Umfang Schadstoffe in der Luft gemessen wurden. Wir fordern die BASF auf, alle bekannten Erkenntnisse über mögliche Beeinträchtigungen sowohl im Gewässer, dem Boden und in der Luft offenzulegen. Eine höchstmögliche Transparenz ist das Gebot der Stunde, um die Glaubwürdigkeit für die chemische Industrie am Standort Ludwigshafen herzustellen. Nur so kann die Akzeptanz der innerstädtischen Lage auch zukünftig gewährleistet sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Darüber hinaus fordern wir die BASF auf, Verantwortung zu übernehmen, die jederzeitige Einhaltung aller gültigen Sicherheitsvorschriften zu gewährleisten und Maßnahmen zu ergreifen, die Störfälle in Zukunft bestmöglich ausschließen, zumindest aber deutlich reduzieren. Das heißt unter anderem, dass</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>bei der Arbeit mit Gefahrstoffen nur bestens ausgebildete Fachkräfte eingesetzt werden dürfen,</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die umfassende und lückenlose Kontrolle der Einhaltung von Sicherheitsstandards dauerhaft und lückenlos sichergestellt wird,</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die BASF darlegt, wie der Konzern mit der Alterung von Anlagen umgeht und welche Konzepte er hierzu besitzt,</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>alle nötigen Maßnahmen ergriffen werden, um die höchstmögliche Qualität bei Maschinenteilen sicher zu stellen, um so Fehlerquellen auszuschließen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerade vor dem Hintergrund der sich häufenden Vorkommnisse in diesem Jahr ist es die Verantwortung der BASF, dramatische Unfälle wie diesen durch Investitionen in die Sicherheit in Zukunft zu verhindern und nicht an der falschen Stelle zu sparen. Wir erwarten deshalb auch Vorschläge, wie hochgiftige und hochexplosive Stoffe noch sicherer gehandhabt werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Klar ist aber auch, dass es kein „Weiter so“ im Umgang mit gefährlicher Chemie geben darf. Wir GRÜNE stehen seit Jahren für eine Abkehr von gefährlichen Stoffen. Wo heute schon möglich müssen Alternativen in der Produktion zum Einsatz kommen. Auch das ist die Verantwortung der BASF.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es ist bei den heutigen technischen Möglichkeiten an einem Standort der großchemischen Industrie ein Unding, dass nach etlichen Stunde keine Informationen der BASF zur Gefährdung der Anlieger vor lag. Die schablonenartige Aussage, dass „Gefährdungen der Bevölkerung nicht messbar“ seien, während diese gleichzeitig zu Schutzmaßnahmen aufgerufen wird, war mehr als beunruhigend.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Weitere Begründung erfolgt mündlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Begründung der Dringlichkeit:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der beschriebene Unfall als Auslöser des Antrages war nach Antragsschluss.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 29 Oct 2016 01:20:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D-1: Für eine verantwortungsvolle und sichere Chemieindustrie</title>
                        <link>https://ldv-montabaur.antragsgruen.de/ldv-montabaur/Fuer_eine_verantwortungsvolle_und_sichere_Chemieindustrie-37376</link>
                        <author>Karl-Wilhelm Koch (KV Vulkaneifel), Jutta Paulus (KV Neustadt/Weinstr.), Freia Jung-Klein (KV Kaiserslautern-Land), Claudia Laux (KV Bernkastel-Wittlich),  Klaus Puchstein (KV Ahrweiler), Annelie Scharfenstein (KV Westerwald), Marianne Brunner (KV Landau), Christoph Richter (KV Ahrweiler), Ingrid Lambertus (KV Mainz), Diethmar Rieth (KV Suedwestpfalz), Ingrid Bäumler (KV Mayen-Koblenz), Joscha Pullich (KV Cochem-Zell), Susanne Schröer (KV Landau), Georg Schiffer (KV Ahrweiler), Ulrich Bock (KV Mayen-Koblenz), Leo Neydek (KV Rhein-Lahn), Ronald Maltha (KV Mayen-Koblenz), Thomas Beckgerd (KV Mayen-Koblenz), Armin Rau (KV Ahrweiler), Dr. Natalie Wendisch (KV Ahrweiler), Ludwig Stolz (KV Neuwied), Michael Musil (KV Westerwald), Ralf Kauer (KV Rhein-Hunsrück)</author>
                        <guid>https://ldv-montabaur.antragsgruen.de/ldv-montabaur/Fuer_eine_verantwortungsvolle_und_sichere_Chemieindustrie-37376</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Umgehend die erforderlichen Konsequenzen aus den Sicherheitsproblemen ziehen!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zuerst sind unsere Gedanken bei den Opfern dieser Katastrophe, den Toten und Verletzten und ihren Angehörigen. Vor allem für die betroffenen Mitglieder der Feuerwehren muss umfassend gesorgt werden. Wir danken allen Einsatzkräften. Sie haben durch professionelles Vorgehen Schlimmeres verhindert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die neuerliche Explosion am 17.10.2016 in Ludwigshafen hat einmal mehr die Gefahren der Chemie-Industrie vor Augen geführt. Stundenlang herrschte Großalarm, stundenlang war unklar, ob Giftstoffe frei gesetzt würden und ob bzw. in welchem Umfang Gefahren für die Tausende Anlieger in den benachbarten Wohnbezirken bestünde. Über 24 Stunden gab es Warnungen, „Fenster und Türen geschlossen zu halten und Lüftungsanlagen abzuschalten“. Das Unglück steht in einer langen Reihe von Betriebsstörungen, die der Chemiekonzern in den vergangenen Monaten bekannt geben musste. 15 Meldungen waren es bereits in diesem Jahr, im vergangenen Jahr immerhin 13 weitere Fälle. So gab es am gleichen Tag eine Verpuffung in einem Werk im hessischen Lampertheim. Vier Menschen mussten dort ins Krankenhaus eingeliefert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Problem der Chemieindustrie ist, dass hier bereits kleinste Fehler und Nachlässigkeiten zu großen Katastrophen führen können, die Auswirkungen weit über das Firmengelände hinaus haben können. Ähnlich große Auswirkungen gibt es bei Unfällen nur in der Atomindustrie, erinnert sei an die Katastrophe von Bhopal, wo 1984 eine durch Unfähigkeit und sträfliche Sicherheitsmängel der US-amerikanischen Union Carbide (heute Dow Chemical) ausgelöste Katastrophe zu mehreren tausend Toten und mehr als hunderttausend Verletzten und chronisch Geschädigten führte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Deutschland sind die Sicherheitsbestimmungen in der Chemischen Industrie so ausgelegt, dass (in der Technik nie zu 100% vermeidbare) Störungen beherrschbar sind, sich die Auswirkungen auf die nächste Umgebung beschränken und Personen, die an den Anlagen arbeiten, bestmöglich geschützt sind. Dazu müssen zahlreiche detaillierte Vorschriften und Anweisungen eingehalten werden, deren Sinngehalt sich den Arbeitnehmer*innen sich oft nicht erschließt und deren Einhaltung zeitraubend, mühsam und die lästig erscheinen. Die stetige Überarbeitung und Anpassung dieser Vorgaben wird häufig als übertrieben wahrgenommen – warum soll das Verhalten von gestern heute plötzlich inakzeptabel sein?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deutschland braucht die Chemische Industrie, sie ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Wohlstands, unserer Lebensqualität und auch unserer Gesundheit und unseres Technikfortschritts. Aber Deutschland braucht eine SICHERE und nachhaltige Chemische Industrie, in der Vorschriften an die Mitarbeiter*innen vermittelt, akribisch bis ins letzte Detail eingehalten und garantiert werden! Die Chemische Industrie ist dauerhaft als „Nachbar“ nur akzeptabel, wenn sie jederzeit die höchstmögliche Sicherheit ihrer Nachbarschaft garantieren kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Aufarbeitung des Unfalls kann nicht hinter verschlossenen Türen stattfinden. Der Chemieriese muss alle relevanten Unterlagen und Erkenntnisse gegenüber der Bevölkerung offenlegen und darf sich nicht auf Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse berufen. Nur so kann erreicht werden, dass eine optimale Störfallvorsorge durchgesetzt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz fordern daher die Werksleitung der BASF auf,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>darzulegen, wie der Konzern mit der Alterung von Anlagen umgeht, welche Konzepte er hierzu besitzt und welche Folgen die Kostensenkungspolitik der BASF hat.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die BASF und die anderen chemischen Betriebe im Land werden aufgefordert,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>an allen gefährlichen Arbeitsplätzen nur gut ausgebildete Mitarbeiter*innen einzusetzen und auf den Einsatz von un- bzw.- angelernten Mitarbeiter*innen an diesen (genau lokalisierbaren) Stellen abzusehen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>alle erforderlichen Maßnahmen zum sicheren Betrieb regelmäßig zu kontrollieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die JEDERZEITIGE Einhaltung aller gültigen Sicherheitsvorschriften in ihren Betrieben durch eine regelmäßige und lückenlose Kontrolle zu garantieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir begrüßen, dass die Landesregierung umgehend eine umfassende Aufklärung der Vorfälle initiiert hat, auch um so künftigen vergleichbaren Fällen vorzubeugen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landesregierung und die staatlichen und die kommunalen Aufsichtsbehörden müssen sicher stellen, dass seitens der Werksleitung bei weiteren Störfällen umgehend und umfassend informiert wird. Das Bürger*innen-Infosystem bei Störfällen – vor allem in der Umgebung von industriellen Standorten – muss dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik angepasst werden.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Zahl und der Umfang der Betriebsstörungen bei der BASF lässt die Schlussfolgerung zu, dass hier die Überwachung verbessert werden muss. Da die Ausbildungsqualität vermutlich nicht abgenommen hat, liegt der Verdacht nahe, dass zu oft Ungelernte gefährliche Tätigkeiten übernehmen und/oder an der Zahl der für die Kontrolle der Sicherheit zuständigen Mitarbeiter*innen gespart wurde. Eine Häufung der Störfälle wie zuletzt festzustellen ist anders nicht zu erklären. Damit wird das Risiko in unzulässiger Art auf die Mitarbeiter*innen, Nachbarn und Anlieger übertragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch ist es bei den heutigen technischen Möglichkeiten an einem Standort der großchemischen Industrie ein Unding, dass nach etlichen Stunden keine belastbaren Informationen zur Gefährdung der Anlieger vorlagen. Die schablonenhafte Aussage, dass „Gefährdungen der Bevölkerung nicht messbar“ seien, während diese gleichzeitig zu Schutzmaßnahmen aufgerufen wird, war mehr als beunruhigend. Zum Glück waren die freigesetzten Stoffe in den gemessenen Konzentrationen nicht gesundheitsgefährdend; man mag sich nicht vorstellen, wenn giftige, ätzende oder krebserregende Substanzen freigesetzt worden wären und KEINE rechtzeitige Warnung erfolgt wäre.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Begründung der Dringlichkeit:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der beschriebene Unfall als Auslöser des Antrags geschah nach Antragsschluss.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 27 Oct 2016 17:55:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>TO-1NEU: Tagesordnung</title>
                        <link>https://ldv-montabaur.antragsgruen.de/ldv-montabaur/Tagesordnung-8436</link>
                        <author>Landesvorstand</author>
                        <guid>https://ldv-montabaur.antragsgruen.de/ldv-montabaur/Tagesordnung-8436</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 1 Eröffnung, Formalia</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 2 Aktuelle Politische Lage</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag L-1 „GRÜN wirkt weiter“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag L-2 „Fairer Handel für Europa statt CETA und TTIP!“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 3 „Unseren Landesverband zukunftsfest machen – Beteiligung leben,<br>
konstruktive Debatten führen und gemeinsam arbeiten“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag S-1 „Unseren Landesverband zukunftsfest machen – Beteiligung leben,<br>
konstruktive Debatten führen und gemeinsam arbeiten“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag S-2 „Landesvorstand unterstützen und stärken“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag S-3 „Streichen der BeisitzerInnen-Positionen im Landesvorstand“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag S-4 „Kreisvorstände stärken und vernetzen“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag S-5 „Regelung Dringlichkeitsanträge“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag S-6 „LAG Statut NEU“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 4 Wahlen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wahl KassenprüferInnen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 5 Anträge</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>A-4 &quot;Einrichtung einer Arbeitsgruppe 2030&quot;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>A-1 „Selbstbestimmte und gleiche Teilhabe für Menschen mit Behinderungen“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>A-2 „Für eine offene und solidarische Gesellschaft – Rechtspopulismus<br>
entschieden entgegentreten“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>A-3 „Rheinland-Pfalz braucht eine Divestmentstrategie“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 6 Finanzen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>F-1 „Aufwandsentschädigung des Landesvorstands ab 2017“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 7 Verschiedenes</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 27 Oct 2016 11:47:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A-4: Einrichtung einer Arbeitsgruppe „2030“</title>
                        <link>https://ldv-montabaur.antragsgruen.de/ldv-montabaur/Einrichtung_einer_Arbeitsgruppe_2030-3812</link>
                        <author>KV Trier</author>
                        <guid>https://ldv-montabaur.antragsgruen.de/ldv-montabaur/Einrichtung_einer_Arbeitsgruppe_2030-3812</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz richten eine Arbeitsgruppe „2030“ ein, deren Ziel die Erarbeitung von Maßnahmen zur Stärkung der Parteistruktur ist, um das vorhandene Potential an WählerInnen in RLP nachhaltig zu binden.<br>
Die AG besteht aus<br>
• einer/einem Landesvorsitzenden/m<br>
• der LandesschatzmeisterIn<br>
• zwei Mitgliedern der GRÜNEN Landtagsfraktion<br>
• sechs VertreterInnen aus den Kreisverbänden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Mitglieder der AG „2030“ werden durch den Kleinen Parteitag für zwei Jahre gewählt.<br>
Die Landesvorstandsmitglieder organisieren die AG und berichten einmal jährlich über die Ergeb nisse und deren Umsetzung.<br>
Für die Arbeit der AG ist ein Etat im Haushalt vorzusehen.<br>
Über die Auflösung der AG entscheidet eine LDV.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hinweis: Dieser Antrag wurde von der LDV in Lahnstein auf die Struktur-LDV vertagt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Begründung:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freunde und Freundinnen,<br>
bei diesem Antrag geht es ausdrücklich nicht darum, eine Arbeitsgruppe zu gründen, die uns inhalt lich<br>
anders oder gar neu aufstellt. Auch geht es nicht um die nach Wahlen so gern geforderten<br>
Sat zungsänderungen hinsichtlich Landesvorstand oder ähnlichem.<br>
Vielmehr geht es um die Frage: wie stellen wir Grüne in Rheinland-Pfalz uns strukturell - somit also<br>
langfristig - besser auf, um unser Wählerpotential an uns zu binden und unsere Stammwähler schaft zu<br>
erhöhen?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese (Über-)Lebensfrage stellt sich aus der Analyse unserer Landtagswahlergebnisse: wir haben bei der<br>
letzten Wahl 2016 im Grunde nur das Ergebnis von 2006 wiederholt. D.h. dann aber auch, dass wir es in<br>
den letzten zehn Jahren nicht ausreichend geschafft haben, unsere WählerInnenbin dung zu stärken. Vor<br>
allem die letzten fünf Jahre boten dazu Chancen, doch trotz drei Ministerin nen, drei Mitgliedern des<br>
Bundestages und achtzehn Landtagsmitgliedern gelang dies nicht.<br>
Wieso dies so war und was man dagegen tun kann, darum soll es in der Arbeitsgruppe gehen. Damit wir in zehn Jahren nicht wieder bangen müssen, wenn es zur Landtagswahl kommt, und damit die politische<br>
Stärke der Grünen RLP landesweit erhöht wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Angemerkt sei noch: Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass die Arbeitsgruppe keine in sich ver- und<br>
geschlossene Gruppe sein soll, sondern so offen und transparent und die Basis einbindend arbeitet, wie es auch bei den LAGen der Fall ist.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 25 Oct 2016 18:31:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S-6neu: Antrag zu S-6 LAG-Statut</title>
                        <link>https://ldv-montabaur.antragsgruen.de/ldv-montabaur/Antrag_zu_S-6_LAG-Statut-13340</link>
                        <author>Landesvorstand (beschlossen am: 25.10.2016)</author>
                        <guid>https://ldv-montabaur.antragsgruen.de/ldv-montabaur/Antrag_zu_S-6_LAG-Statut-13340</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die LDV möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Diskussion des Antrages S-6 wird auf die Landesdelegiertenversammlung im Frühjahr 2017 vertagt. Dort soll sich die LDV in einem Tagesordnungspunkt mit dem Thema „Auftrag, Struktur und Arbeitsweise der Landesarbeitsgemeinschaften“ befassen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Rückmeldungen und lebhaften Diskussionen auf den Regionalkonferenzen zu diesem Thema haben gezeigt, dass es hier einen großen Diskussionsbedarf gibt, der über eine bloße geringfügige Änderung des LAG-Statutes und die Abrechnung der Reisekosten hinausgeht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir wollen diesem Bedarf in der Partei Rechnung tragen und die Diskussion darüber breiter führen. Dafür wollen wir in den nächsten Monaten mit einem offenen Treffen zu diesem Thema den Aufschlag machen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 25 Oct 2016 18:21:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B-2: Bewerbung als Kassenprüfer</title>
                        <link>https://ldv-montabaur.antragsgruen.de/ldv-montabaur/Bewerbung_als_Kassenpruefer_des_Landesverbands_Rheinland-Pfalz_BUeNDNIS_-62013</link>
                        <author>Dr. Rudolf Beyer (KV Altenkirchen)</author>
                        <guid>https://ldv-montabaur.antragsgruen.de/ldv-montabaur/Bewerbung_als_Kassenpruefer_des_Landesverbands_Rheinland-Pfalz_BUeNDNIS_-62013</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldv-montabaur/Bewerbung_als_Kassenpruefer_des_Landesverbands_Rheinland-Pfalz_BUeNDNIS_-62013/viewimage?sectionId=717" alt="Foto"><h2>Bewerbungstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Delegierte,<br>
hiermit bewerbe ich mich als Kassenprüfer des Landesverbandes.<br>
Meine Motivation und meinen wesentlichen Werdegang möchte ich euch kurz darstellen:<br>
Ich denke, jeder Bürger eines Landes hat zwei wesentliche Aufgaben: Zum einen die Lebens-grundlagen für sich und seine Familie zu erarbeiten, zum anderen sich für die Aufgaben zu en-gagieren, die sich einer Gemeinschaft als ganzer stellen und ihrem Wohl dienen.<br>
Während meines Berufslebens blieb mir für die zweite Aufgabe wenig Raum. Nun, im Ruhe-stand habe ich mich ihr in verschiedenen Feldern gestellt (u.a. Sprachpartnerschaften in der Flüchtlingsbetreuung, Lernpatenschaften für belastete Kinder). Bei den GRÜNEN habe ich den Vorsitz des 2012 neu gegründeten OV Hamm/Wissen übernommen. Im KV Altenkirchen führe ich neben Geschäftsstellenaufgaben auch die Kassengeschäfte.<br><br>
Nach meiner Tätigkeit an der Technischen Universität Clausthal habe ich 1992 den Aufbau und den Betrieb einer IT-Infrastruktur für einen bundesweit aufgestellten nachgeordneten Bereich des Finanzministeriums erfolgreich geleitet. Dabei waren auch Prüfungen durch den Bundes-rechnungshof an der Tagesordnung. Daher ist mir die verantwortliche Steuerung des Umgangs mit umfangreichen Haushaltsmitteln in der erforderlichen Gründlichkeit vertraut.<br>
Ich bin mir daher sicher, die Aufgaben der Kassenprüfung im LV korrekt und gesichert erfüllen zu können.</p></div></div><h2>Kontakt</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Kontakt:</dt><dd>Dr. Rudolf Beyer Telefon 02682 670 754 Mobil 0151 1240 3696 E-Mail rubeyer@online.de</dd></dl>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 19 Oct 2016 00:00:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B-1: Bewerbung als Kassenprüferin</title>
                        <link>https://ldv-montabaur.antragsgruen.de/ldv-montabaur/Iris_Lindner-24407</link>
                        <author>Iris Lindner (KV Germersheim)</author>
                        <guid>https://ldv-montabaur.antragsgruen.de/ldv-montabaur/Iris_Lindner-24407</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldv-montabaur/Iris_Lindner-24407/viewimage?sectionId=717" alt="Foto"><h2>Bewerbungstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>hiermit bewerbe ich mich als Kassenprüferin des Landesverbandes. Ich war 12 Jahre Schatzmeisterin des Kreisverbandes Germersheim und Mitglied im Landesfinanzrat. Seit 2004 bin ich unter anderem Mitglied im Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Wörth am Rhein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Politischer Werdegang:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Seit 14.09.1999 Mitglied bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Kreisverband Germersheim</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>1999 bis 2005 Vorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Stadtverband Wörth</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>seit 2001 Mitglied im Kreisvorstand Germersheim / von 2001 bis 2013 als Schatzmeisterin und somit Mitglied im Landesfinanzrat</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>seit 2004 Mitglied der Stadtratsfraktion Wörth am Rhein, seit 2012 Fraktionsvorsitzende / Ausschüsse: Haupt- und Finanzausschuss, Rechnungsprüfungsausschuss</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>seit 2013 Kassenprüferin des Landesverbandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN</li></ul></div></div><h2>Kontakt</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Kontakt:</dt><dd>Iris Lindner Mozartstraße 5 76744 Wörth am Rhein Tel.: 07271 / 8425 iris.lindner@gruene-germersheim.de</dd></dl>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 12 Oct 2016 12:03:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A-3: Rheinland-Pfalz braucht eine Divestmentstrategie</title>
                        <link>https://ldv-montabaur.antragsgruen.de/ldv-montabaur/Rheinland-Pfalz_braucht_eine_Divestmentstrategie-27784</link>
                        <author>Fabian Ehmann (KV Mainz), Daniel Köbler (KV Mainz), Dani Fössl (KV Mainz), Jürgen Ehmann (KV Mainz), Lisett Stuppy (KV Donnersberg), Misbah Khan (KV Bad Dürkheim)     , Marco Zimmermann (KV Mainz), Fabian Collerius (KV Mainz), Felix Schmidt (KV Zweibrücken), Pia Schellhammer (KV Mainz-Bingen), Sven Dücker (KV Trier);</author>
                        <guid>https://ldv-montabaur.antragsgruen.de/ldv-montabaur/Rheinland-Pfalz_braucht_eine_Divestmentstrategie-27784</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Beim UN-Klimagipfel im Dezember 2015 in Paris haben sich 195 Staaten auf Schritte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>geeinigt, damit die Erderwärmung deutlich unter zwei Grad, möglichst 1,5 °C, im Ver-</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>gleich zum Ende des 19. Jahrhunderts bleibt. Dieser Beschluss muss nun umgesetzt</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn wir die Klimakrise lösen und die globale Erwärmung begrenzen wollen, müs-</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>sen wir die Klimaschutzpolitik als Querschnittsaufgabe verstehen. Neben Klimaschutzmaßnahmen zur CO2-Minimierung müssen auch die Finanzanlagen auf dem</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung im Fokus stehen. Das bedeutet unter anderem auch, dass die Finanzpolitik des Landes sich neben ökonomischen auch an Kriterien der Nachhaltigkeit orientieren muss. Im Zuge dessen braucht das Land Rheinland-Pfalz auch eine „Divestment-Strategie“, um zukünftig Investitionen in CO2-intensive Anlagen zu vermeiden und sich von bestehenden Investitionen in CO2-intensiven Anlagen zu trennen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher ist es ein wichtiger erster Schritt, dass der Pensionsfonds des Landes Rheinland-Pfalz ökologische, soziale und wirtschaftliche Anlagerichtlinien erhält.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch wir GRÜNE fordern eine Divestmentstrategie, die alle Landesbetriebe, -gesellschaften und -beteiligungen umfasst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Darüber hinaus setzen wir GRÜNE uns auch auf kommunaler Ebene für Divestment ein. Deshalb wird die kommunalpolitische Vereinigung GARRP Musteranfragen zu den Finanzanlagen der Kommunen sowie Musteranträge für den Beschluss von nachhaltigen Anlagerichtlinien auf kommunaler Ebene erstellen sowie an alle kommunalen Fraktionen verschicken.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 24 Sep 2016 21:45:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>L-2: Fairer Handel für Europa statt CETA und TTIP!</title>
                        <link>https://ldv-montabaur.antragsgruen.de/ldv-montabaur/Fairer_Handel_fuer_Europa_statt_CETA_und_TTIP-5786</link>
                        <author>Ulrike Höfken (KV Bitburg-Prüm), Dietmar Johnen (KV Vulkaneifel), Thomas Petry (KV Birkenfeld), Dr. Bernhard Braun (KV Ludwigshafen), Nils Dettki (KV Mainz-Bingen), Jana-Maria Johnen (KV Vulkaneifel), Hannah Meyer (KV Vulkaneifel), Lydia Enders (KV Bitburg-Prüm), Helmut Fink (KV Bitburg-Prüm), Nicole Besic-Molzberger (KV Koblenz), Fabian Ehmann (KV Mainz), Kerstin Ramm (KV Mainz), Britta Steck (KV Bernkastel-Wittlich), Thomas Griese, (KV Aachen), Eberhard Wolf (KV Mainz-Bingen), Herbert Sandkühler (KV Trier), Heinz Eiden (KV Bitburg-Prüm), Hubert Heck (KV Bitburg- Prüm), Beate Jacob (KV Bitburg-Prüm), Anna Neuhof (KV Altenkirchen), Ingrid Johnen (KV Vulkaneifel), Theresia Utters (KV Vulkaneifel), Eduard Kirstgen (KV Vulkaneifel), Jutta Blatzheim-Roegler (KV Bernkastel-Wittlich), Andreas Hartenfels (KV Kusel), Daniel Köbler (KV Mainz), Eveline Lemke (KV Ahrweiler), Anne Spiegel (KV Speyer);</author>
                        <guid>https://ldv-montabaur.antragsgruen.de/ldv-montabaur/Fairer_Handel_fuer_Europa_statt_CETA_und_TTIP-5786</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Freihandelsabkommen sollen Handelshemmnisse abbauen, CETA und TTIP gehen jedoch weit über die Regelung von Zöllen und Normen hinaus. Die in CETA und TTIP festgelegten Regeln verletzen das EU-Vorsorge-Prinzip, aber auch Kanadische Regeln bedrohen die Rechtsstaatlichkeit und ermöglichen Konzernen politische Einflussnahme durch Sonderrechte im Gesetzgebungsverfahren. Die Macht der internationalen Konzerne, wie Bayer/Monsanto wächst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Immer neue Veröffentlichungen von Verhandlungsprotokollen und Gutachten bestätigen, dass durch TTIP und CETA zunehmend Gentechnik und Pestizide auf unseren Tellern landen und die Standards unsere Demokratie im Kern ausgehebelt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dem Aufruf des Bündnis „STOPP TIPP UND CETA“ bestehend aus Kirchen, Kommunen, Gewerkschaften, Umwelt-, Tierschutz-, Arbeitnehmer-und Verbraucherschutzverbänden folgten am 17. September 2016, 320.000 Menschen, in sieben deutschen Städten um gegen die Freihandelsabkommen TTIP und CETA zu demonstrieren. Wir unterstützen ihre Anliegen und fordern:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>1. Das CETA-Verhandlungsergebnis so abzulehnen, die Verhandlungen zu TTIP und TISA zu stoppen sowie einen Neustart der Europäischen Handelspolitik zu erwirken, der die notwendige Weiterentwicklung von Schutzstandards fördert. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2. Klageprivilegien für Investoren (ISDS und ICS) und vergleichbare Mechanismen, die unsere Demokratie schwächen, aus bestehenden Verträgen zu entfernen und in neue Verträge nicht aufzunehmen. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3. Das Vorsorgeprinzip rechtlich eindeutig in CETA und TTIP zu verankern und bestehende Handelsverträge darauf hin zu überprüfen, damit bestehende Umwelt-, Verbraucher- und Sozialstandards weltweit gestärkt werden und politische Regulierung greift, bevor Mensch und Umwelt zu Schaden kommen. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>4.</strong><strong> Wir fordern eine Neubelebung der multilateralen Handelsprozesse vor dem Hintergrund der Erfahrungen von gescheiterten früheren Versuchen im Rahmen der WTO und unter den Bedingungen, dass Ungleichgewichte, die zu Lasten der Entwicklungsländer und ökologischer und sozialer Kriterien gingen, korrigiert werden.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>5. </strong><strong>Die kommunale Daseinsvorsorge, öffentliche und soziale Dienstleistungen und Infrastruktur durch klare und umfassende Ausnahmen und Positiv-Listen zu schützen. Handelsabkommen dürfen weder direkten noch indirekten Druck zur weiteren Liberalisierung und Privatisierung von Daseinsvorsorgebereichen ausüben oder Möglichkeiten zur Rekommunalisierung, etwa im Energiebereich, einschränken.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir stellen fest:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>1. Mit CETA und TTIP wird das EU-Vorsorge-Prinzip verlassen und Standards werden abgesenkt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Entgegen den Versprechen von Kanzlerin Merkel und Wirtschaftsminister Gabriel senken TTIP und CETA mittelfristig unsere Standards und konterkarieren die EU- Politik aber auch die Kanadische Gesellschaft, mit erheblichen Auswirkungen auf Landwirtschaft, Wirtschaft und Produktsicherheit, Verbraucher, Gesundheit, Kultur, Arbeitnehmerrechte und Umwelt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Standards werden in den Freihandelsabkommen zu &quot;Handelshemmnissen&quot;. Im Wettbewerb führt dies zu sozialem und ökologischem Dumping – auf allen Seiten</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Vorsorgeprinzip ist im europäischen Recht fest verankert und Grundlage der europäischen Verbraucher -, Gesundheits-, Umwelt- und Chemikalienpolitik mit dem Ziel eines hohen Schutzniveaus. Das geltende Vorsorgerecht ist aber nicht Bestandteil der CETA- und TTIP-Entwürfe und diese entsprechen damit nicht geltenden EU-Verträgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dies wird deutlich anhand des Beispiels von Pestizid-Rückständen in Lebensmitteln: Hier hat die EU-Kommission die lascheren Grenzwerte des internationalen &quot;Codex-Alimentarius&quot; und damit die Absenkung unserer Standards angeboten. In der Konsequenz wird auch der Erlass neuer Standards, beispielsweise bei Glyphosat, erheblich erschwert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch bei der Gentechnik lauern Gefahren: in der EU bzw. in Deutschland muss ein gentechnisch verändertes Produkt ein Zulassungsverfahren durchlaufen, gekennzeichnet und registriert werden sowie der Nachweis des Fehlens schädlicher Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit vom Unternehmen geführt werden. Derzeit können die EU Mitgliedsländer mit dem Opt-Out den Anbau von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) noch verbieten. In den USA und Kanada dagegen gibt es keine entsprechende Regulierung für Gentechnisch modifizierte Organismen. Sie werden wie konventionelle Produkte behandelt und als „grundsätzlich sicher“ behandelt. Dies droht uns nun auch in der EU: Ohne die Kennzeichnung gibt es keine Wahlfreiheit für die Verbraucherinnen und Verbraucher.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Und auch auf die Zulassung von hormonell wirksamen Substanzen, auf die Produktsicherheit, das europäische Chemikalienrecht (REACH), das Lebensmittelrecht und den Umgang mit Nanomaterialien haben CETA und TTIP erhebliche Auswirkungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2. TTIP und CETA bedrohen die Rechtsstaatlichkeit </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In einer Demokratie sind vor Gericht alle gleich. Mit TTIP und CETA werden die Interessen ausländischer Investoren jedoch über die Belange von Gesundheit, Umwelt, Mittelstand und sozialer Daseinsfürsorge gestellt. Für Konzerne soll eine Paralleljustiz mit Schiedsgerichten, außerhalb der ordentlichen Gerichtsbarkeit errichtet werden. So erhalten sie die Möglichkeit, unter Berufung auf den Investorenschutz, gegen einen Staat auf Schadensersatz zu klagen, wenn sie durch neue Gesetze entgangene Gewinne und somit einen Nachteil für ihr Geschäft befürchten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jüngstes Beispiel ist die Klage des kanadischen Energiekonzerns TransCanada gegen die USA. Weil die USA aus Umweltschutzgründen den Ausbau der Keystone-Ölpipeline untersagt hatten, reichte TransCanada kürzlich eine Klage vor einem Investor-Staat-Schiedsgericht ein und verlangt Schadensersatz in Höhe von 15 Milliarden US Dollar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Deutsche Richterbund (DRB) wie auch sein Europäischer Dachverband haben jüngst erhebliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Paralellstruktur zur europäischen und nationalen Gerichtsbarkeit geäußert. Er „lehnt die von der EU-Kommission vorgeschlagene Einführung eines Investitionsgerichts im Rahmen der Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP) ab. Der DRB sieht weder eine Rechtsgrundlage noch eine Notwendigkeit für ein solches Gericht.“ Das damit verbundene Verständnis, „die Gerichte der Mitgliedstaaten der Union könnten ausländischen Investoren keinen effektiven Rechtsschutz gewähren, entbehrt sachlicher Feststellungen“ so der DRB. Das gilt auch für den Vorschlag von Bundeswirtschaftsminister Gabriel, der angeblich die Probleme lösen soll: „Der DRB hat erhebliche Zweifel an der Kompetenz der EU für die Einsetzung eines Investitionsgerichts (ICS). Durch das ICS würde nicht nur die Rechtssetzungsbefugnis der Union und der Mitgliedssaaten eingeschränkt, auch das etablierte Gerichtssystem innerhalb der Mitgliedssaaten und der EU würde geändert werden“ so der DRB. Unternehmen ein exklusives, zusätzliches Klageprivileg einzuräumen, obwohl ihnen auch die Klage vor den ordentlichen Gerichten offen steht, ist grundsätzlich nicht nachzuvollziehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Darüber hinaus befürchten viele Organisationen wie Mehr Demokratie e.V., dass das Risiko eventueller Schadensersatzzahlungen auch die zukünftigen Gesetzgebungsprozesse beeinflussen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Einschränkungen der demokratischen Gestaltungsräume ist eine Bedrohung für unsere Demokratie und für uns Grüne nicht tolerierbar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3. CETA und TTIP bringt Lobbys an den Regierungstisch</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine weitere Schwächung der Demokratischen Strukturen stellt die sogenannte „Regulatorische Kooperation“ dar. Mit ihr verpflichten sich die Vertragspartner dazu, in einer dafür vorgesehenen Institution und in bestimmten Verfahren zusammenzuarbeiten, um Hemmnisse für den Handel zu beseitigenBestehende und geplante Gesetze und Regularien auf allen Ebenen sollen nach dem CETA-Entwurf von diesem Gremium vorab darauf geprüft werden, wie sie mit Kosten-Nutzen-Erwägungen im Hinblick auf die Interessen der Investoren angepasst oder durch Alternativen ersetzt werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Maßstab von Parlamenten und Regierungen werden dann Handelsinteressen - und nicht die Verbesserung von Lebensqualität, Arbeitsmarkt oder Umwelt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>4. Die Folgen von TTIP und CETA betreffen unsere ganze Gesellschaft</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Entscheidende Errungenschaften im Arbeitsrecht, in der Daseinsfürsorge, in der kommunalen Selbstverwaltung, der Kulturpolitik, im Umwelt-, im Natur- oder auch im Verbraucher- oder Datenschutz stehen auf dem Spiel. Und das ohne angemessene demokratische Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger und der nationalen Parlamente.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die kommunalen Spitzenverbände Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag und Deutscher Städte- und Gemeindebund sehen erhebliche Risiken für die öffentliche Förderung und Daseinsvorsorge. Denn die Investorenschutzklausel kann die Entscheidungsfreiheit der Kommunen stark beeinträchtigen. Denn auch die Kommunen könnten vor dem Hintergrund zu erwartender Schadensersatzforderungen durch Investoren ihre Entscheidungen überdenken müssen. Dies wird kein Kreistag oder Gemeinderat riskieren können. Damit würde die Kommunale Ebene ebenso wie Land und Bund erheblich geschwächt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nicht nur deswegen haben in Deutschland schon mehr als 300 Kommunen ihre starke Besorgnis über die Konsequenzen von TTIP, CETA und TISA erklärt. Einige davon auch in RLP, z.B. Zweibrücken, Koblenz, Mayen und Mainz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aber auch die notwendige Energiewende wird durch TTIP und CETA massiv bedroht. Um sie voranzutreiben, wurden gesetzliche Rahmenbedingungen geschaffen, die den Ausbau der Erneuerbaren Energien begünstigen. Greenpeace hat Dokumente veröffentlicht, die zeigen, dass das TTIP-Abkommen im bestehenden Einspeisevorrang für Erneuerbare Energien eine Diskriminierung von Kohle- und Atomenergie sieht. Würde der Einspeisevorrang aufgehoben, wäre die Energiewende in größter Gefahr. Damit unterminieren diese Freihandelsabkommen auch das Klimaschutzabkommen von Paris, in dem die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad begrenzt werden soll. Das Klimaschutzabkommen haben aber die USA, EU und Kanada bereits ratifiziert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>5. CETA und TTIP verschärfen die Fluchtgründe</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine privilegierte Partnerschaft mit Nordamerika und Kanada würde den größten Wirtschaftsraum der Welt schaffen. Das ginge zulasten des Handels mit anderen Staaten. Eine von der Bertelsmann-Stiftung beauftragte ifo-Studie zeigt: „Die Liste der Verlierer wird von der Elfenbeinküste und Guinea angeführt. Ihre Exporte nach Europa werden von Gütern aus den USA verdrängt. [...] Es trifft also gerade die ärmeren Länder, und diese teilweise in deutlichem Ausmaß.&quot;.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine Verschlechterung der ökonomischen Situation würde in diesen Staaten zu einer Verschärfung der Fluchtursachen führen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>6. TTIP und CETA können verhindert werden!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bereits die Verhandlungen zu CETA und TTIP wurden höchst intransparent und undemokratisch durchgeführt. Was hinter verschlossenen Türen verabredet wurde, soll nach dem Willen der EU-Kommission nun umgesetzt werden. Sie hätte CETA gerne als „EU only“-Abkommen behandelt. Dann wäre die Zustimmung der europäischen Mitgliedsstaaten nicht erforderlich gewesen, und die EU hätte das Abkommen mit Kanada eigenmächtig ratifizieren können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch der Druck der Zivilgesellschaft hat gewirkt: Nun wird es doch eine Einbeziehung der EU-Mitgliedsstaaten und eine Abstimmung im EU-Parlament geben. Die Kehrtwende von Juncker zeigt: Die Proteste zeigen Wirkung und gemeinsam können wir etwas erreichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dass wir auch weiterhin aktiv und wachsam sein müssen beweist das Handeln der EU-Kommission: Zwischenzeitlich möchte sie Tatsachen schaffen und bereits Teile des Abkommens umsetzen. Und dies obwohl eine umfassende vorläufige Anwendung rechtlich unzulässig wäre, wie ein von Prof. Weiß von der Hochschule für öffentliche Verwaltung Speyer erstelltes Gutachten zeigt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Bedrohung unserer Demokratie wollen wir nicht hinnehmen. Gemeinsam mit der Zivilgesellschaft fordern wir auch weiterhin: <span class="underline">Fairer Handel für Europa, statt TTIP und CETA! </span></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 24 Sep 2016 20:49:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>TO-1: Tagesordnung</title>
                        <link>https://ldv-montabaur.antragsgruen.de/ldv-montabaur/Tagesordnung-11113</link>
                        <author>Landesvorstand (beschlossen am: 20.09.2016)</author>
                        <guid>https://ldv-montabaur.antragsgruen.de/ldv-montabaur/Tagesordnung-11113</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 1 Eröffnung, Formalia</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 2 Aktuelle Politische Lage</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag L-1 „GRÜN wirkt weiter“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag L-2 „Fairer Handel für Europa statt CETA und TTIP!“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 3„Unseren Landesverband zukunftsfest machen – Beteiligung leben, konstruktive Debatten führen und gemeinsam arbeiten“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag S-1 „Unseren Landesverband zukunftsfest machen – Beteiligung leben, konstruktive Debatten führen und gemeinsam arbeiten“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag S-2 „Landesvorstand unterstützen und stärken“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag S-3 „Streichen der BeisitzerInnen-Positionen im Landesvorstand“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag S-4 „Kreisvorstände stärken und vernetzen“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag S-5 „Regelung Dringlichkeitsanträge“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag S-6 „LAG Statut NEU“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 4 Anträge</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>A-1 „Selbstbestimmte und gleiche Teilhabe für Menschen mit Behinderungen“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>A-2 „Für eine offene und solidarische Gesellschaft – Rechtspopulismus entschieden entgegentreten“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>A-3 „Rheinland-Pfalz braucht eine Divestmentstrategie“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 5 Finanzen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>F-1 „Aufwandsentschädigung des Landesvorstands ab 2017“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 6 Wahlen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wahl KassenprüferInnen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 7 Verschiedenes</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 24 Sep 2016 19:27:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S-5: Regelung Dringlichkeitsanträge</title>
                        <link>https://ldv-montabaur.antragsgruen.de/ldv-montabaur/Regelung_Dringlichkeitsantraege__7-63673</link>
                        <author>Landesvorstand, Josef Winkler (KV Rhein-Lahn), Dr. Tobias Lindner (KV Germersheim), Lisett Stuppy (KV Donnersberg), Fabian Ehmann (KV Mainz), Ulrike Höfken (KV Bitburg-Prüm), Dr. Bernhard Braun (KV Ludwigshafen); (beschlossen am: 20.09.2016)</author>
                        <guid>https://ldv-montabaur.antragsgruen.de/ldv-montabaur/Regelung_Dringlichkeitsantraege__7-63673</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§7 alt</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(5) Anträge an die LDV müssen spätestens fünf Wochen vor dem Beginn der LDV der Landesgeschäftsstelle vorliegen. Diese leitet sie an den Landesvorstand und die Kreisverbände weiter. Anträge müssen den Kreisverbänden spätestens drei Wochen vor der LDV zugegangen sein. Die Verschickung der vorliegenden Anträge kann elektronisch erfolgen. Antragsberechtigt sind Orts- und Kreisverbände, der Landesvorstand, die Landtagsfraktion, der Landesfinanzrat, die Landesarbeitsgemeinschaften, die GRÜNE JUGEND Rheinland-Pfalz, die GARRP e.V., sowie 10 Mitglieder mit einem gemeinsamen Antrag.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(6) Dringlichkeitsanträge im Verlauf der LDV sind möglich, wenn</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>das Ereignis, auf das sich der Dringlichkeitsantrag bezieht, nicht früher<br>
als 2 Tage vor dem Antragsschluss eingetreten ist</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Anträge von mindestens 20 Mitgliedern unterstützt werden und</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>ihrer Behandlung von der einfachen Mehrheit der Delegierten zugestimmt wird.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Einleitung einer Urabstimmung kann nicht Gegenstand eines Dringlichkeitsantrages sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§7, Absatz 6 wird ersetzt durch</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>„(6) Anträge, die nach Ablauf der Einreichungsfrist eingehen, sind unzulässig. Sie können als Dringlichkeitsanträge behandelt werden, wenn das Ereignis, auf das sich der Dringlichkeitsantrag bezieht, nicht früher als 2 Tage vor dem Antragsschluss eingetreten ist. Dringlichkeitsanträge benötigen eine Unterstützung von mindestens 20 Mitgliedern. Die Einleitung einer Urabstimmung kann nicht Gegenstand eines Dringlichkeitsantrages sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Behandlung von Dringlichkeitsanträgen regelt die Geschäftsordnung der LDV.“</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In der Vergangenheit gab es immer wieder Probleme und unterschiedliche Ansichten, was ein Dringlichkeitsantrag ist und wie mit Dringlichkeitsanträgen verfahren wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit der Änderung der Satzung wird klarer als bisher formuliert, was ein Dringlichkeitsantrag ist. Der Umgang dazu muss ebenfalls klarer geregelt werden, hierfür schlagen wir folgende Änderung in der Geschäftsordnung vor, die bei Annahme dieser Satzungsänderung auf der darauffolgenden LDV beschlossen werden kann:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>„Ist das Präsidium der Auffassung, dass ein eingereichter Antrag die formalen Kriterien eines Dringlichkeitsantrags erfüllt, beantragt es die Zulassung bei der LDV. Beantragt das Präsidium die Zulassung nicht, so teilt es dies der Versammlung mit und begründet diese Entscheidung. In diesem Fall kann der Antragsteller die Zulassung beantragen und begründen. Die Zulassung des Antrags erfolgt durch die LDV mit einfacher Mehrheit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wird der Antrag nicht zugelassen, so gilt er als nicht gestellt.“</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 24 Sep 2016 19:19:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S-4: Kreisvorstände stärken und vernetzen</title>
                        <link>https://ldv-montabaur.antragsgruen.de/ldv-montabaur/Kreisvorstaende_staerken_und_vernetzen-19473</link>
                        <author>Landesvorstand, Josef Winkler (KV Rhein-Lahn), Dr. Tobias Lindner (KV Germersheim), Lisett Stuppy (KV Donnersberg), Fabian Ehmann (KV Mainz), Ulrike Höfken (KV Bitburg-Prüm), Dr. Bernhard Braun (KV Ludwigshafen); (beschlossen am: 20.09.2016)</author>
                        <guid>https://ldv-montabaur.antragsgruen.de/ldv-montabaur/Kreisvorstaende_staerken_und_vernetzen-19473</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landesdelegiertenversammlung möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Beteiligungsgremium zwischen den Parteitagen soll zukünftig statt des Kleinen Parteitages eine Kreisvorständekonferenz tagen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Paragraf 10 („Der Kleine Parteitag“) der Satzung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz wird durch folgenden Text ersetzt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>„<strong>§10 Die Kreisvorständekonferenz“</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Die Kreisvorständekonferenz ist das oberste beschlussfassende Organ der Landespartei zwischen den Landesdelegiertenversammlungen. Sie berät und entscheidet über politische Schwerpunkte und Kampagnen sowie deren Umsetzung. Sie beschließt über Anträge, koordiniert die Planungen der Kreisverbände und berät den Landesvorstand. Sie dient dem innerparteilichen Austausch. Jedes Mitglied hat Antrags- und Rederecht. Kreisvorständekonferenzen sind mitgliederöffentlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Der Kreisvorständekonferenz gehören als stimmberechtigte Mitglieder an:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Von den Kreismitgliederversammlungen gewählte Delegierte als Vertreter des Kreisvorstandes. Der Kreisvorstand schlägt hierfür Personen aus seinen Reihen vor.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Mitglieder desGeschäftsführenden Landesvorstands nach §11</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>zwei gewählte Parteimitglieder der GJ Rheinland-Pfalz</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Die Anzahl der VertreterInnen der Kreisvorstände wird gestaffelt nach der Größe der Kreisverbände. Jeder Kreisverband hat mindestens eineN VertreterIn (Grundmandat). Kreisverbände mit mehr als 100 Mitgliedern haben 2 VertreterInnen, Kreisverbände mit mehr als 200 Mitgliedern haben 3 VertreterInnen.. Stichtag zur Festsetzung der Mitgliederzahlen in den Kreisverbänden und für den Landesverband ist der 31.12. des Vorjahres.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die weiteren Mitglieder haben jeweils 1 Stimme.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Die Amtszeit der gewählten Mitglieder der Kreisvorständekonferenz beträgt zwei Jahre; Wiederwahl ist möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(5) Die Kreisvorständekonferenz gibt sich eine Geschäftsordnung. Die Geschäftsführung der Kreisvorständekonferenz nimmt der Geschäftsführende Landesvorstand wahr.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(6) Die Kreisvorständekonferenz tagt mindestens zweimal im Jahr auf Einladung des Landesvorstandes. Die Einladungsfrist beträgt vier Wochen. Ferner ist eine außerordentliche Sitzung einzuberufen, wenn sieben Kreisverbände dies schriftlich verlangen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(6) Jede ordnungsgemäß einberufene Kreisvorständekonferenz ist beschlussfähig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(7) Antragsberechtigt sind die Kreisverbände, der Landesvorstand und die GRÜNE JUGEND Rheinland-Pfalz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(8) Zu den weiteren Aufgaben der Kreisvorständekonferenz gehört</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(8 a) die Wahl der außerordentlichen Mitglieder der Heinrich-Böll-Stiftung Rheinland-Pfalz und das Votum für die /den GRÜNEN VertreterIn im Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung Rheinland-Pfalz,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(8 b) Entgegennahme von Berichten der Amts- und MandatsträgerInnen.&quot;</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In § 22 Schlussbestimmungen, Abs. 1 wird ergänzt: „Die erste Sitzung der Kreisvorständekonferenz findet im ersten Quartal 2017 statt.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§ 6 Organe des Landesverbandes wird entsprechend angepasst.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Einführung des Kleinen Parteitages war ursprünglich mit der Hoffnung verbunden, die gesamte Landespartei wieder näher an die politische Diskussion auf Landesebene heranzuführen, die Einbringung des örtlichen und regionalen Engagements flächendeckend zu ermöglichen und vor allem die inhaltlich, thematische Arbeit der Partei zu leisten und auch öffentlich zu vermitteln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese Hoffnungen sind leider nicht Realität geworden. Die kleinen Parteitage eignen sich weder zu inhaltlichen Diskussion (kleine LDV) noch zur politischen oder strategischen Debatte (zu groß und öffentlich).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Stattdessen soll die Kreisvorständekonferenz als Gremium des Landesverbandes eingeführt werden. Sie ersetzt den Kleinen Parteitag (2 Sitzungen im Jahr) und das Kreisvorständetreffen (2 Sitzungen im Jahr). Damit erhalten die die Kreisvorstände mehr Verantwortung und werden stärker eingebunden, Die regionale Zusammenarbeit von Kreisverbänden wird weiter ausgebaut.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Kreisvorstände sind für unsere Mitglieder oftmals die ersten Ansprechpartner und können Probleme oder Informationen vor Ort einsammeln und weitergeben. Gleichzeitig sind sie in der Regel sehr aktive Mitglieder, die einen Großteil der Parteiarbeit (vor allem in Wahlkämpfen) tragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Kreisvorstände können eine Scharnierfunktion zwischen der Landesebene und den Mitgliedern einnehmen. Gleichzeitig sind die Kreisvorstände das Gremium, wenn es darum geht, politische Kampagnen von Landes- und Bundesebene in die Fläche zu tragen und dort mit Leben zu füllen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese Strukturen gilt es zu stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>GRÜNE Politik im Lande ist Aufgabe aller Parteimitglieder – egal ob als Beruf oder als Ehrenamt ausgeführt. Das unvermeidbare Ungleichgewicht zwischen beiden Formen politischer Betätigung wollen wir nicht vertiefen, sondern durch die Weiterentwicklung der Gremienstruktur soweit wie möglich ausbalancieren, ohne die Dynamiken, die sich aus diesen Unterschieden ergeben, zu leugnen. Unser Leitgedanke war deshalb, notwendige Kontrolle durch Kooperation und Vernetzung und erweiterte Partizipation auszuüben. Einbindung, zielgerichtete Kommunikation und gemeinsame Verantwortung wirken politischer Entfremdung entgegen und stärken die Partei und die politischen Akteure.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Einführung einer Kreisvorständekonferenz bei gleichzeitigem Wegfall des Kleinen Parteitages führt zu einer Entlastung des Landeshaushalts der Partei von bis zu 8.000 EUR im Jahr.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 24 Sep 2016 19:08:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S-3: Streichen der BeisitzerInnen-Positionen im Landesvorstand</title>
                        <link>https://ldv-montabaur.antragsgruen.de/ldv-montabaur/Streichen_der_BeisitzerInnen-Positionen_im_Landesvorstand-23599</link>
                        <author>Landesvorstand, Josef Winkler (KV Rhein-Lahn), Dr. Tobias Lindner (KV Germersheim), Lisett Stuppy (KV Donnersberg), Fabian Ehmann (KV Mainz), Ulrike Höfken (KV Bitburg-Prüm), Dr. Bernhard Braun (KV Ludwgishafen); (beschlossen am: 20.09.2016)</author>
                        <guid>https://ldv-montabaur.antragsgruen.de/ldv-montabaur/Streichen_der_BeisitzerInnen-Positionen_im_Landesvorstand-23599</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landesdelegiertenversammlung möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Position der beiden BeisitzerInnen im Landesvorstand wird gestrichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Paragraf 11 (Der Landesvorstand) der Satzung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz wird wie folgt verändert:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>„§11 Der Landesvorstand“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>in Absatz (1) Punkt 3</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>„zwei BeisitzerInnen“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>streichen</strong>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Absatz (2):</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>„Gemeinsam mit dem/der SchatzmeisterIn bilden die beiden Vorsitzenden den Geschäftsführenden Landesvorstand.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>streichen</strong>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im gesamten Paragraf ist der Begriff „Geschäftsführender Vorstand“ durch „Landesvorstand“ zu ersetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Absatz (9)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>„Der Landesvorstand soll mindestens einmal im Jahr ein Treffen der Vorstände der GRÜNEN Kreisverbände in Rheinland-Pfalz einberufen.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>streichen</strong></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Rahmen der letzten Strukturreform 2012 hat die LDV einen Landesvorstand mit zwei BeisitzerInnen beschlossen. Diese Zusammensetzung hat sich nicht bewährt, was rein strukturelle Gründe hat und nicht in den Personen begründet liegt, die diese Positionen ausfüllen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Ausführungen der damaligen Strukturkommission waren dazu:<em> „</em>Mit der Einführung von zwei BeisitzerInnen würden zwei ganz wesentliche Funktionen – Vernetzung aller Ebenen in der Partei und Beratung des geschäftsführenden Landesvorstands – nicht mehr wahrgenommen werden.“ Dieses Manko ist in den letzten Jahren sehr deutlich geworden. Deshalb schlagen wir die Streichung der beiden BeisitzerInnen-Positionen und die Einführung eines erweiterten Landesvorstands an der Seite des geschäftsführenden Landesvorstands vor (siehe Antrag [Antragsnummer] „Landesvorstand unterstützen und stärken“).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sollte der Antrag zur Einführung eines erweiterten Landesvorstands keine 2/3 Mehrheit finden, sprechen wir uns dennoch für eine Abschaffung der beiden BeisitzerInnen-Positionen aus, da sich diese Konstrukt nicht bewährt hat. Weder konnte eine politisch-strategische Beratung des Landesvorstands stattfinden noch diente es zur Profilierung und war für alle Beteiligten eher unbefriedigend.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Streichung der beiden Positionen bringt eine Entlastung des Landeshaushaltes der Partei in Höhe von 20.000 EUR im Jahr.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 24 Sep 2016 19:04:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>L-1: GRÜN wirkt weiter </title>
                        <link>https://ldv-montabaur.antragsgruen.de/ldv-montabaur/GRUeN_wirkt_weiter_-5316</link>
                        <author>Landesvorstand, Anne Spiegel (KV Speyer), Dr. Bernhard Braun (KV Ludwigshafen), Ulrike Höfken (KV Bitburg-Prüm);</author>
                        <guid>https://ldv-montabaur.antragsgruen.de/ldv-montabaur/GRUeN_wirkt_weiter_-5316</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Seit dem 18. Mai 2016 regiert die erste Ampel-Koalition in Rheinland-Pfalz. Viele neugierige Blicke richten sich auf unser Land, auf unsere Koalition. Denn sie stellt etwas Neues dar. Nach fünf Jahren der Rot-GRÜNEN Koalition regiert nun eine Ampelkoalition, die es in Rheinland-Pfalz noch nicht gegeben hat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Rheinland-Pfalz hat sich in den letzten fünf Jahren dank der GRÜNEN Regierungsbeteiligung verändert. Es wurde GRÜNER, ökologischer und sozialer. Davon wird nichts zurückgedreht. Im Gegenteil: Es geht weiter, Schritt für Schritt in Richtung eines ökologisch verantwortlichen, eines sozial gerechten sowie modernen und zukunftsgewandten Rheinland-Pfalz. Dabei fällt uns GRÜNEN in der Regierung eine besondere Rolle zu. GRÜN wirkt auch in der neuen Regierungskonstellation für Rheinland-Pfalz. Wir stehen für den Schutz von Mensch und Umwelt, für eine hohe Lebensqualität für die Menschen in unserem Land und wir sorgen dafür, die Lebensgrundlagen zu bewahren und zu verbessern. Wir sind der Antrieb für kluge Entscheidungen, für wohlkalkulierte Investitionen und für ein Ende unüberlegter Ausgaben. Angesichts der großen Herausforderungen waren wir GRÜNEN nie wichtiger als jetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Integration der zu uns kommenden Menschen ist eine der größten Herausforderungen der Landesregierung und der Gesellschaft insgesamt. Das Thema wird uns nicht nur einige Monate, sondern viele Jahre beschäftigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sorgen für die Integration der Flüchtlinge in unserem Land. Da die Sprache das wichtigste Instrument für die Integration ist, haben wir dafür neue Mittel in Sprachkurse gesteckt. Die Vorrangprüfung am Arbeitsmarkt, die ein Hemmnis bei der Integration in den Arbeitsmarkt darstellt, haben wir ausgesetzt. Integration von Anfang an sichern wir durch Sprachkurse für Kinder und Jugendliche sowie durch Schulunterricht durch hauptamtliche Lehrkräfte bereits in den Erstaufnahmeeinrichtungen. Die Koalition bleibt auf dem Kurs einer humanen Flüchtlingspolitik. Für eine Wohnsitzauflage gibt es keinen Bedarf, daher haben wir sie nicht eingeführt. Eine Zustimmung zur Ausweitung der sicheren Herkunftsländer auf die Maghreb-Staaten wird es dank uns GRÜNEN in der Landesregierung nicht geben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Politik hat dazu geführt, dass heute die meisten Menschen in Rheinland-Pfalz sagen: Das schaffen wir! Damit setzen wir dem aufgekommenen Rechtspopulismus und Rechtsextremismus nicht nur Worte, sondern Taten entgegen. Wir GRÜNE in der Landesregierung haben für eine gute Fluchtaufnahme und gute Integrationsbedingungen von Anfang an gesorgt. Das ist einer unserer Beiträge, um der AfD und Co. den Kampf anzusagen. Sachlich, mit Tatkraft und mit Nachdruck!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Energiewende im Land läuft weiter. Unser Ziel, die Energiegewinnung auf Erneuerbare umzustellen, ist greifbar und wird weiter mit voller Kraft verfolgt. In den Kommunen wollen wir den nächsten Schritt gehen und fördern vor Ort Wärmenetze für den Umstieg bei der Wärmegewinnung auf Erneuerbare Energien. Jede Investition in Erneuerbare ist eine Investition in Klimaschutz, aber auch in die Zukunftsfähigkeit unseres Landes und unserer Betriebe. Wir fördern die Transformation in den Betrieben, damit diese auch in den nächsten Jahren wettbewerbsfähig sind und den Wirtschaftsstandort Rheinland-Pfalz mit ihrer Expertise und ihren Produkten stärken. So helfen wir der Wirtschaft auf dem Weg modern, zukunftsgewandt und nachhaltig zu produzieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.000 Lehrerinnen und Lehrer haben zum Unterrichtsstart nach den Sommerferien ihre Arbeit neu aufgenommen. Wir haben schon heute mit die beste SchülerInnen/LehrerInnen-Relation und sind nah am Ziel der 100-prozentigen Unterrichtsversorgung. Hier wollen wir noch besser werden und investieren in die Chancengerechtigkeit der Kinder und fördern die Fachkräfte, die Lehrerinnen und Lehrer, die Kreativen von Übermorgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle drei Parteien der Koalition arbeiten mit der notwendigen Sachlichkeit und Lösungsorientierung. Diese Koalition ist für fünf Jahre gewählt. Die Grundlage dafür, in dieser Zeit Rheinland-Pfalz ein gutes Stück besser zu machen, ist gelegt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Trotz aller Einigkeit, einen Traumstart hat die neue Koalition nicht hingelegt. Das liegt am bisher nicht vollzogenen Verkauf des Flughafens Hahn. Unsere GRÜNE Linie ist hier seit vielen Jahren: Wir wollen keine defizitären Regionalflughäfen mit Steuergeld subventionieren, zumal wir dies auch wegen der Flughafenleitlinien der EU-Kommission nur noch eine begrenzte Zeit und in einem sehr begrenzten Maße dürften. Darum ist es unser Ziel, den Verkauf endlich rechtssicher zu einem guten Ende zu bringen. Uns ist dabei klar: Über die zukünftige Nutzung des Flughafengeländes entscheidet die KäuferIn, nicht das Land.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der weitgehend reibungslose Start der neuen Koalition darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir aus unseren eigenen Fehlern der letzten Wahlperiode lernen müssen und wollen. Es liegt an uns, in den nächsten fünf Jahren ein klares grünes Profil für unser Land, für die Städte und die ländlichen Räume zu entwickeln. Wir dürfen nicht erst im Wahlkampf den Menschen klar machen, was es nur mit GRÜNEN gibt, was unser Alleinstellungsmerkmal ist. Wir sind keine rot-grüne Partei, wir sind keine Ampel-Partei, wir sind BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Wir sind eigenständig und verfolgen unsere Ziele. Wir GRÜNE haben Inhalte, Ziele und Werte, die uns von unseren Koalitionspartner klar unterscheiden. Das ist unser Selbstverständnis, das werden wir klar kommunizieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Atomausstieg muss endlich endgültig abgeschlossen werden und den Kohleausstieg werden wir nun engagiert angehen. Denn nur wenn wir entschlossen handeln, können wir die Klimaziele von Paris einhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden in Rheinland-Pfalz nach dem eingeleiteten Umstieg auf Erneuerbare Energien im Stromverbrauch die Wärmewende einläuten. Nur wenn wir an allen Enden der fossilen Verbraucherstränge ansetzen, können wir erfolgreich Klimaschutz betreiben. Dazu entwickeln wir ein passgenaues Wärmekonzept, mit dem wir schnell erste Erfolge sichtbar machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen die Biodiversitätsstrategie in Rheinland-Pfalz um. Mit der Aktion GRÜN stärken wir Umwelt und Natur. Dazu passt auch die Aufwertung des Biosphärenreservats Pfälzerwald, dem wir damit erhebliche ökologische Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen. Und natürlich entwickeln wir unser Erfolgsprojekt, den Nationalpark Hunsrück-Hochwald stetig weiter. Der Erfolg und die Unterstützung vor Ort bestärken uns, dass wir hier den richtigen Weg eingeschlagen haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch die Familienpolitik ist uns ein großes Anliegen. Wir stehen für eine Familienpolitik, die alle Familienformen in ihrer Unterschiedlichkeit anerkennt, die Chancengleichheit ermöglicht und Armut verhindert. Familien brauchen Zeit für einander. Daher setzen wir uns mit innovativen Projekten für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und für die Optimierung des Zeitmanagements für Familien ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Spätestens 2020 greift die Schuldenbremse voll. Rheinland-Pfalz ist dank unseres Umsteuerns nach dem Regierungswechsel 2011 darauf vorbereitet. Wir werden in den kommenden Jahren aber auch der Verantwortung für die kommunalen Haushalte nachkommen und vor allem die Träger der hohen Soziallasten stärken. Um den Druck aus den Immobilienmärkten in den Ballungsräumen zu nehmen, werden wir bis zum Jahr 2021 20.000 zusätzliche bezahlbare Wohnungen errichten. Bei allen Neubauten des Landes werden wir die Passivbauweise einhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE haben in der neuen Ampel-Koalition viel vor. Wir wollen Rheinland-Pfalz ökologisch verantwortlich, sozial gerecht sowie modern entwickeln. Das Erstarken der extremen Rechten und des Rechtspopulismus gefährdet jedoch den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft ganz erheblich. Die Rechtspopulisten und Rechtsextremen versuchen unsere Gesellschaft insbesondere beim Thema Flüchtlinge zu spalten und haben keine Skrupel, dumpfen Populismus zu betreiben. Sie schüren die Ängste und Sorgen der Bevölkerung. Wir GRÜNE werden auf reale Befürchtungen der Menschen in unserem Land eingehen und gleichzeitig klar zeigen, dass wir Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit bei uns niemals tolerieren werden. Als GRÜNE stehen wir für eine Gesellschaft, die Respekt, Solidarität, und Mitmenschlichkeit selbstverständlich lebt. Daher ist es gut für unser Land, dass wir GRÜNE weiter mitregieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE müssen in den nächsten Jahren hart dafür arbeiten, die Herausforderungen im Land zu lösen. Wir bleiben der Garant dafür, dass sich das Land ökologisch und nachhaltig entwickelt und dass die Landesregierung stabil bleibt. Wir Grüne sind der Garant für Stabilität und Zuverlässigkeit in Rheinland-Pfalz, damit der Klimaschutz als zentrale Aufgabe auf der Tagesordnung bleibt, damit die Menschen sich sicher und wohl fühlen können, damit Zuwanderung eine Bereicherung ist und damit das Land gerechter wird. Ohne uns GRÜNE wäre Rheinland-Pfalz heute ein anderes Land. Damit es bis zum Jahr 2021 noch besser, ökologischer und nachhaltiger wird, braucht es uns GRÜNE in Rheinland-Pfalz.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 24 Sep 2016 17:13:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S-2: Landesvorstand unterstützen und stärken</title>
                        <link>https://ldv-montabaur.antragsgruen.de/ldv-montabaur/Landesvorstand_unterstuetzen_und_staerken-44225</link>
                        <author>Landesvorstand, Josef Winkler (KV Rhein-Lahn), Dr. Tobias Lindner (KV Germersheim), Lisett Stuppy (KV Donnersberg), Fabian Ehmann (KV Mainz), Ulrike Höfken (KV Bitburg-Prüm), Dr. Bernhard Braun (KV Ludwigshafen); (beschlossen am: 20.09.2016)</author>
                        <guid>https://ldv-montabaur.antragsgruen.de/ldv-montabaur/Landesvorstand_unterstuetzen_und_staerken-44225</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landesdelegiertenversammlung möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Geschäftsführende Landesvorstand soll zukünftig durch einen Erweiterten Landesvorstand unterstützt und beraten werden. Paragraf 11 (Der Landesvorstand) und 12 (Entschädigung der Landesvorstandsmitglieder) der Satzung des Landesverbandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz werden durch folgenden Text ersetzt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>„<strong>§ 11 Der Landesvorstand</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Der Landesvorstand leitet den Landesverband nach Gesetz und Satzung sowie den Beschlüssen der Parteiorgane. Er berät die politische Entwicklung und entwickelt und plant gemeinsame politische Initiativen. Er ist zuständig für die gegenseitige Information und die Koordination zwischen den Organen und Teilorganisationen des Landesverbandes, den Gliederungen und Fraktionen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Er befasst sich mit Angelegenheiten, die die Landesdelegiertenversammlung oder die Kreisvorständekonferenz an ihn delegiert haben. Er ist der LDV rechenschaftspflichtig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Der Landesvorstand gemäß §11 PartG und gemäß §26 BGB ist der Geschäftsführende Vorstand (§ 12). Er wird unterstützt und beraten durch die Mitglieder des Erweiterten Landesvorstands (§13). In den Geschäftsführenden wie den Erweiterten Landesvorstand kann nur gewählt werden, wer Mitglied von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Die Mitglieder des Geschäftsführenden und des Erweiterten Landesvorstands werden von der Landesdelegiertenversammlung in geheimer Wahl für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich. Alle Mitglieder des Geschäftsführenden und des Erweiterten Landesvorstands werden auf derselben Landesdelegiertenversammlung gewählt. Die Mitglieder des Geschäftsführenden Vorstands werden in getrennten Wahlgängen gewählt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Für den Fall des Ausscheidens einzelner Mitglieder des Geschäftsführenden oder des Erweiterten Landesvorstandes kann die nächste Landesdelegiertenversammlung Nachwahlen vornehmen; die Amtszeit der Nachgewählten endet mit der Amtszeit des Gesamtvorstandes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(5) Der Landesvorstand gibt sich eine Geschäftsordnung und kann Ausschüsse bilden. Er tagt in der Regel mitgliederöffentlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(6) Der Landesvorstand legt der Landesmitgliederversammlung einmal jährlich einen Tätigkeitsbericht vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(7) Die Landesdelegiertenversammlung kann einzelnen Vorstandsmitgliedern mit der für die Wahl notwendigen Mehrheit auf schriftlichen Antrag, welcher der Einladung zur Landesdelegiertenversammlung beizufügen ist, das Misstrauen aussprechen und damit abwählen. Werden eines oder mehrere Mitglieder des Landesvorstandes abgewählt, so kann die Nachwahl sofort erfolgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 12 Der Geschäftsführende Landesvorstand</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Der Geschäftsführende Vorstand ist für die Erledigung der laufenden Vorstandsgeschäfte im Rahmen der Gesetze, Satzung und Beschlüsse verantwortlich, übt die Funktion des Arbeitgebers gegenüber den Beschäftigten des Landesverbands aus und vertritt den Landesverband gemäß § 26 BGB nach außen. Die/der LandesschatzmeisterIn trägt die Verantwortung für eine ordnungsgemäße Kassenführung und die finanzielle Abrechnung. Ein Mitglied des Geschäftsführenden Landesvorstandes ist für einzelne Rechtshandlungen allein vertretungsbefugt, wenn er /sie vom Geschäftsführenden Landesvorstand dazu ermächtigt ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Dem Geschäftsführenden Vorstand gehören an</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>zwei gleichberechtigte Landesvorsitzende, hiervon mindestens eine Frau, sowie</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die/der LandesschatzmeisterIn.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Mitglied des Geschäftsführenden Landesvorstands kann nicht sein, wer dem Landtag, dem Bundestag oder dem Europaparlament angehört oder Mitglied einer Regierung ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 13 Der Erweiterte Landesvorstand</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Im Erweiterten Landesvorstand werden die verschiedenen Fäden grüner Kommunal-, Landes- und Bundespolitik strategisch zusammengeführt, mit politisch mittelfristiger Perspektive beraten und aufeinander abgestimmt. Er berät den geschäftsführenden Landesvorstand politisch und strategisch und gewährleistet die Vernetzung und Kooperation zwischen den verschiedenen Parteiebenen und den Funktions-, Amts- und MandatsträgerInnen. Der Erweiterte Landesvorstand kann Beschlüsse fassen und trägt gemeinsam mit dem Geschäftsführenden Landesvorstand verbindlich Verantwortung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2.a) Der Erweiterte Landesvorstand besteht aus dem Geschäftsführenden Landesvorstand sowie 8 weiteren Personen. Bei einer Beteiligung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz an der Landesregierung Rheinland-Pfalz vergrößert sich der Erweiterte Landesvorstand um einen Platz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2b) Dem Erweiterten Landesvorstand gehören bis zu 8 von der Landesdelegiertenversammlung gewählte stimmberechtigte Mitglieder an. Der/die Vorsitzende der GRÜNEN Landtagsfraktion wird qua Amt als weiteres stimmberechtigtes Mitglied in den Erweiterten Landesvorstand berufen. Für jeweils ein von der LDV zu wählendes Mitglied des Erweiterten Landesvorstandes haben die Grüne Jugend RLP sowie die GRÜNEN Mitglieder der rheinland-pfälzischen Landesgruppe der Bundestagsfraktion ein Vorschlagsrecht. Bei einer Regierungsbeteiligung haben die GRÜNEN Regierungsmitglieder ebenfalls ein Vorschlagsrecht für ein weiteres Mitglied.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2c) Von den gewählten Mitgliedern des Erweiterten Landesvorstands müssen mindestens die Hälfte Frauen sein. Es dürfen nicht mehr als die Hälfte der gewählten Mitglieder einem Landtag, dem Bundestag, dem Europäischen Parlament oder einer Regierung angehören. Die kommunalen hauptamtlichen Beigeordneten/ DezernentInnen sollen im Erweiterten Landesvorstand vertreten sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Mitglieder von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, die in einem beruflichen oder finanziellen Abhängigkeitsverhältnis zum Landesverband stehen können nicht für den Erweiterten Landesvorstand kandidieren. Dies gilt nicht für Wahlämter, die einen Zahlungsanspruch begründen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Der Erweiterte Landesvorstand tagt mindestens sechsmal im Jahr.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 14 Entschädigung der Geschäftsführenden Landesvorstandsmitglieder</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Mitglieder des Geschäftsführenden Landesvorstandes haben Anspruch auf ein Gehalt. Die Höhe und Struktur werden von einer LDV spätestens vier Wochen vor der Wahl festgelegt. Wird eine entsprechende Regelung nicht getroffen, so gilt die alte Festlegung weiter.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Eine Erhöhung des Gehaltes durch die LDV ist jederzeit möglich. Eine Senkung des Gehaltes durch die LDV wird erst nach Ablauf der Amtszeit des zu wählenden oder amtierenden Landesvorstandes wirksam.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die nachfolgenden Paragrafen werden entsprechend neu nummeriert.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Erweiterte Landesvorstand ist ein demokratisch legitimiertes Gremium, das eine Vernetzung der verschiedenen FunktionsträgerInnen in der Partei unter Beteiligung der Parteimitglieder gewä̈hrleistet, den Geschäftsführenden Landesvorstand umfassend politisch beraten kann und in dem sich die gemeinsame Verantwortung aller grü̈nen politischen Akteure für die Politik des Landesverbandes manifestiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Er kann aus seiner Mitte nach Bedarf Beauftragte für bestimmte Schwerpunkte benennen (z.B. Frauenpolitik, Mitglieder- und Personalentwicklung, Integrationsbeauftragte, Behindertenbeauftragte).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Mitglieder des Erweiterten Landesvorstands üben ihr Amt ehrenamtlich aus und erhalten lediglich Fahrtkosten ersetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Reise- und Verpflegungskosten für die Sitzungen des Erweiterten Landesvorstands erzeugen voraussichtlich Kosten von 3.000€ jährlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 24 Sep 2016 13:00:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S-6: LAG Statut NEU</title>
                        <link>https://ldv-montabaur.antragsgruen.de/ldv-montabaur/LAG_Statut_NEU-51217</link>
                        <author>Karl-Wilhelm Koch (KV Vulkaneifel), Antje Eichler (KV Trier), Susanne Schroer (KV Landau), Claudia Laux (KV Bernkastel-Wittlich), Michael Henke (KV Bad Kreuznach), Eckard Wiendl (KV Vulkaneifel), Ronald Maltha (KV Mayen-Koblenz), Jutta Paulus (KV Neustadt), Ulrich Bock (KV Mayen-Koblenz), Klaus Puchstein (KV Ahrweiler), Dr. Natalie Wendisch, (KV Ahrweiler), Michael Musil (KV Westerwald), Bernd Schumacher (KV Südwestpfalz), Dietmar Rieth (KV Südwestpfalz);</author>
                        <guid>https://ldv-montabaur.antragsgruen.de/ldv-montabaur/LAG_Statut_NEU-51217</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>LAG Statut</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§ 1 Auftrag</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir verstehen die Landesarbeitsgemeinschaften (LAGen) als Grüne Denk-Fabriken. In diesen Ort inhaltlicher Arbeit können Grüne Parteimitglieder und Sympathisant*innen Fachwissen einbringen und die der politischen Positionen der Partei weiterentwickeln, aber auch die eigenen Horizonte erweitern. Eine weitere Aufgabe ist es kontinuierlich die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen beobachten und aufarbeiten. Die LAGen stellen Kontakte und Zusammenarbeit zu den außerparlamentarischen Bewegungen und zu wissenschaftlichen Institutionen her. Sie sollen Diskussionsprozesse innerhalb und außerhalb des Landes- und Bundesverbandes anregen und vor allem zur programmatischen Weiterentwicklung der Aussagen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Politik in Rheinland-Pfalz beitragen. Den Parteigremien und Fraktionen auf allen Ebenen sowie den bündnisgrünen Regierungsmitgliedern stehen sie beratend zur Seite und unterstützen insbesondere den Landesvorstand.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die LAGen sind auf der Grundlage bündnisgrüner Politik eine Einrichtung des Landesverbands und ein Ort ehrenamtlicher Arbeit auf der Landesebene. Die LAGen können über die Entsendung von Delegierte zu den Bundesarbeitsgemeinschaften (BAGen) dort an der Meinungsbildung mitwirken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§ 2 Anerkennung und Auflösung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Der Landesvorstand beschließt über die Anerkennung, Umbenennung und Auflösung der LAGen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Landesarbeitsgemeinschaften bestehen aus mindestens fünf Mitgliedern von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, die an mindestens drei Terminen im Jahr entsprechend § 4 zusammenarbeiten. Die Mitglieder sollen aus verschiedenen Regionen kommen. Jedes Mitglied hat das Recht in einer LAG mitzuarbeiten. Die Mitglieder und Interessierte melden ihr Interesse an einer inhaltlichen Mitarbeit bei der LGS und/oder den LAG-Sprecher*innen an. Die Daten werden in einer Liste geführt, die den Sprecher*innen für ihre Arbeit zur Verfügung gestellt wird. Die Namen unterliegen dabei dem Datenschutz. Über den Ausschluss von Nichtmitgliedern entscheidet bei Bedarf der Landesvorstand auf Antrag der Landesarbeitsgemeinschaft. Eine Abmeldung ist grundlos jederzeit möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Der Landesvorstand kann eine Landesarbeitsgemeinschaft auflösen, wenn</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Anzahl der an den Sitzungen teilnehmenden Mitgliedern regelmäßig unter drei sinkt,</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>keine regelmäßigen Sitzungen stattfinden,</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>diese gegen inhaltliche Grundsätze der Partei oder ihrer Ordnung verstößt oder</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>sonstiger Schaden für die Partei entsteht.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dazu sind die jeweiligen LAG-Sprecher*innen anzuhören. Gegen Auflösungsbeschlüsse des Landesvorstands kann die betroffene LAG die nächste Landesdelegiertenversammlung/den nächsten Kleinen Parteitag anrufen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§ 3 Stellung der LAGen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Die Landesarbeitsgemeinschaften besitzen Antragsrecht auf Landesdelegiertenversammlung (§ 7 Abs. 5 S. 4 der Satzung) und dem Kleinen Parteitag (§ 10 Abs. 7 in Verbindung mit § 7 Abs. 5 der Satzung).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Der Landesvorstand bezieht die Landesarbeitsgemeinschaften in Beratungen über Strategie, Programmatik und Wahlkampf ein und organisiert in diesen Fragen einen transparenten Entscheidungsprozess. Der Landesvorstand benennt Ansprechpartner*innen für die LAGen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Die Fraktion bezieht die LAGen in ihre inhaltlichen Beratungen ein. Die fachpolitisch zuständigen Abgeordneten sollen regelmäßig in den LAGen berichten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§ 4 Struktur und Arbeit</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Die Mitglieder einer Landesarbeitsgemeinschaft kommen mindestens drei Mal im Jahr zusammen (davon mindestens ein Präsenztermin).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Der oder die Sprecher*innen laden zu den Sitzungen ein und erstellen im Benehmen mit den zuständigen Ansprechpartner*innen im Landesvorstand für die Sitzungseinladung einen Vorschlag für die Tagesordnung. Die fachpolitisch zuständigen Abgeordneten sollen dabei mit eingebunden werden. Die Einladungen erfolgen grundsätzlich über die Landesgeschäftsstelle und sollen mindestens 14 Tage vor dem Termin bei den LAG-Mitgliedern vorliegen. Einladungen erfolgen regelmäßig per E-Mail, jedenfalls aber per Textform..</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Die Landesarbeitsgemeinschaft ist beschlussfähig, wenn mindestens fünf LAG-Mitglieder teilnehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Anträge an die Organe der Landespartei bedürfen eines mehrheitlichen Beschlusses der anwesenden Parteimitglieder.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(5) Von den Sitzungen werden Ergebnisprotokolle angefertigt und den zuständigen Ansprechpartner*innen im Landesvorstand und den fachpolitisch zuständigen Abgeordneten zur Kenntnis gebracht. Über die Beschlüsse der Landesarbeitsgemeinschaften wird der Geschäftsführende Landesvorstand umgehend unterrichtet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(6) Die Unterzeichnung von Aufrufen, Erklärungen, Pressemitteilungen und Öffentlichkeitsarbeit im Namen der LAG bedürfen der Zustimmung des Geschäftsführenden Landesvorstandes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(7) Die Landesarbeitsgemeinschaften können Arbeitsgruppen auf Dauer oder auch nur für bestimmte Aufgaben im Benehmen mit dem Landesvorstand bilden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(8) Zwischen den Terminen können Beratung und Beschlussvorbereitungen auch über Telefon- oder Onlinekonferenzen oder Arbeitsgruppen-Mailverteiler erarbeitet werden. Dabei sind Ergebnisprotokolle anzufertigen und der LAG umgehend zugänglich zu machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(9) Anträge an die Organe der Landespartei und/oder Beschlüsse können auch auf elektronischem Weg herbeigeführt werden. Dabei gelten die Regelungen in §4 (3) und (4). Die Abstimmung laufen über mindestens 8, maximal 30 Tage. Auch hier sind Ergebnisprotokolle anzufertigen und der LAG umgehend zugänglich zu machen. Weiterhin gilt §4 (5).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§ 5 Sprecher*innen und Delegierte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Die Mitglieder einer Landesarbeitsgemeinschaft wählen in jedem zweiten Jahr bis zu zwei Sprecher*innen und ihre Stellvertreter*innen, die Mitglied von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sein müssen. Das Frauenstatut ist zu beachten. Die Wiederwahl ist möglich. Die Sprecher*innen vertreten die Landesarbeitsgemeinschaft gegenüber den Gremien und Gliederungen der Partei und im Einvernehmen mit dem zuständigen Landesvorstandsmitglied bei Außenterminen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Mindestens einmal jährlich ruft der Landesvorstand parteiöffentlich die Sprecher*innen der Landesarbeitsgemeinschaften mit einer Ladungsfrist von vier Wochen zu einer Sitzung zusammen, um die Arbeit unter den Landesarbeitsgemeinschaften zu koordinieren. An der Sitzung können alle interessierten Parteimitglieder teilnehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Die Landesarbeitsgemeinschaften wählen entsprechend dem Statut der Bundesarbeitsgemeinschaften von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zwei Delegierte sowie zwei Stellvertreter*innen (Ersatz-Delegierte) für die ihnen zugeordneten Bundesarbeitsgemeinschaften, wobei das Frauenstatut zu beachten ist. Die Wahl erfolgt für jeweils zwei Jahre; die Wiederwahl ist möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Ist einer Bundesarbeitsgemeinschaft in Rheinland-Pfalz keine Landesarbeitsgemeinschaft zugeordnet oder schöpft die Landesarbeitsgemeinschaft die Zahl der ihr zustehenden Delegierten für die Bundesarbeitsgemeinschaft nicht aus, kann der Geschäftsführende Landesvorstand fachlich geeignete Mitglieder von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN aus Rheinland-Pfalz in diese Bundesarbeitsgemeinschaft delegieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(5) Im Falle der Nachwahl von LAG-Sprecher*innen oder BAG-(Ersatz-)Delegierten endet deren Amtszeit mit Ende der laufenden Wahlperiode.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§ 6 Finanzierung von Landesarbeitsgemeinschaften</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Die Grundfinanzierung der Landesarbeitsgemeinschaften wird durch eine entsprechende Position im Haushalt des Landesverbandes sichergestellt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Reisekosten von LAG-Mitgliedern können im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel auf Antrag über den Landesverband abgerechnet werden. Die Reisekosten werden nach den Richtlinien des Landesverbandes erstattet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Mit Ausnahme der Reisekosten für LAG-Mitglieder (Abs. 2) sind alle Kosten, die durch die LAG-Arbeit entstehen, im Rahmen der den Landesarbeitsgemeinschaften zur Verfügung stehenden Mittel nur dann erstattungsfähig, wenn sie vorher beim Landesvorstand beantragt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Die Landesdelegiertenversammlung beschließt für alle Landessarbeitsgemeinschaften und BAG-Delegierten ein saldierbares Gesamtbudget. Der Landesfinanzrat beschließt aufgrund eines Vorschlages der Sprecher*innen der Landesarbeitsgemeinschaften und des Landesvorstandes ein Teilbudget für die einzelnen Landesarbeitsgemeinschaften.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§ 7 Streitfragen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Über Streitfragen politischer zwischen Landesarbeitsgemeinschaften untereinander und zwischen Landesarbeitsgemeinschaften und dem Landesvorstand entscheidet die Landesdelegiertenversammlung oder der Kleine Parteitag.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Über Streitfragen finanzieller Art zwischen Landesarbeitsgemeinschaften untereinander und zwischen Landesarbeitsgemeinschaften und dem Landesvorstand entscheidet das Landessschiedsgericht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§ 8 Schlussbestimmung:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dieses Statut tritt mit dem Beschluss der Landesdelegiertenversammlung am xxx in xxx in Kraft.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 23 Sep 2016 20:56:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S-1: Unseren Landesverband zukunftsfest machen – Beteiligung leben, konstruktive Debatten führen und gemeinsam arbeiten</title>
                        <link>https://ldv-montabaur.antragsgruen.de/ldv-montabaur/Unseren_Landesverband_zukunftsfest_machen__Beteiligung_leben_konstru-36185</link>
                        <author>Landesvorstand, Josef Winkler (KV Rhein-Lahn), Dr. Tobias Lindner (KV Germersheim), Lisett Stuppy (KV Donnersberg), Fabian Ehmann (KV Mainz), Ulrike Höfken (KV Bitburg-Prüm), Dr. Bernhard Braun (KV Ludwigshafen); (beschlossen am: 20.09.2016)</author>
                        <guid>https://ldv-montabaur.antragsgruen.de/ldv-montabaur/Unseren_Landesverband_zukunftsfest_machen__Beteiligung_leben_konstru-36185</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Ergebnis der Landtagswahl stellt unseren Landesverband vor die Herausforderung, mit geringeren finanziellen Mitteln, einer kleineren Landtagsfraktion und einem Ministerium weniger unsere politische Arbeit in Rheinland-Pfalz fortzuführen. Mit dem Eintritt in die Ampelkoalition stehen wir vor neuen Herausforderungen. Als kleinster Koalitionspartner werden wir noch stärker darum kämpfen müssen, Aufmerksamkeit für unsere GRÜNEN Themen zu erhalten und diese im Land voranzubringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE haben angesichts des drohenden gesellschaftlichen und politischen Roll-Backs immer größere Verantwortung: Es gilt, mit gesellschaftlichen Bündnissen die wachsende Fremdenfeindlichkeit zu stoppen, den Rückfall in den Mief und die autoritären Strukturen der 50er Jahre zu verhindern, die Energiewende zu verteidigen und auch hier im Land den Zerfall Europas und der globalen Ungerechtigkeit entgegen zu wirken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die letzte Legislaturperiode lehrt uns: Es reicht nicht, nur erfolgreiche Regierungspolitik zu machen. Wir brauchen als GRÜNE, gerade in Regierungsverantwortung, ein starkes eigenständiges Profil und inhaltliche Ergebnisse. Wir müssen es als Gesamtpartei schaffen, unsere Themen den Menschen vor Ort zu vermitteln und damit zeigen, was eine erfolgreiche GRÜNE Regierungsarbeit bewirkt. Die besten Beschlüsse und Aktivitäten in Mainz, Berlin oder Brüssel reichen nicht, wenn die Politik vor Ort bei den BürgerInnen nicht ankommt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb kann es nicht ausreichen einige unserer Strukturen zu ändern. Der GRÜNE Kongress in Worms hat verdeutlicht: Wir müssen unsere Art des Zusammenarbeitens überdenken, wir müssen die politische Bildungsarbeit unserer Partei verbessern, alle Ebenen der Partei, vom Landesvorstand bis zu den einzelnen Ortsverbänden so gut vernetzen, dass mit gebündelten Kräften GRÜNE Politik im Land zu Erfolgen führt und diese Erfolge auch sichtbar und in den Städten und Dörfern verankert sind. Wir wollen, dass unsere Ministerinnen, die Fraktion, der Parteivorstand, die Bundestagsabgeordneten, kommunalen Amts- und MandatsträgerInnen, die Landesarbeitsgemeinschaften und die Mitglieder mit Blick auf das Erreichen unserer politischen Ziele und das Regierungshandeln an einem Strang ziehen. Als Partei soll BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz ein Ort für fruchtbare Debatten und eines offenen und ehrlichen Austauschs bleiben. Nicht alle können und sollen dabei dasselbe tun, aber alle müssen ihre Rolle und ihre Aufgabe verantwortungsvoll ausfüllen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Ergänzung zu den neuen Strukturen, die der Landesdelegiertenversammlung in separaten Anträgen zur Abstimmung vorliegen, unterbreitet dieser Antrag daher Vorschläge zur Zusammenarbeit:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>1. Kampagnenfähigkeit auf allen Ebenen stärken – GRÜNE Politik sichtbarer machen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Gemeinsame verbindliche Schwerpunkte festlegen und auch umsetzen</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen in Zukunft für bestimmte Zeiträume gemeinsam inhaltliche Schwerpunkte erarbeiten, Konzepte erstellen und diese möglichst ins ganze Land tragen. Das kann nur gelingen, wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen und jedeR in seiner Rolle Verantwortung für die Umsetzung übernimmt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Festgelegte Schwerpunkte sollen in möglichst vielen Kreisverbänden durch Veranstaltungen, Aktionen, kommunale Anträge und Ortstermine umgesetzt werden. Dabei sollen alle Ebenen der Partei bei der Umsetzung helfen. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Rahmen der Möglichkeiten sollen die Landtagsfraktion und die Mitglieder der Landesgruppe im Bundestag diese Schwerpunkte aufnehmen und in die parlamentarische Arbeit einfließen lassen. <strong>Für die Kommunalpolitiker</strong><strong>Innen sollen Musteranfragen, Anträge und ähnliches zur Verfügung gestellt werden, um die Themen auch vor Ort einzubringen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landesarbeitsgemeinschaften liefern zielgerichteten inhaltlichen Input, Materialien und fungieren als MultiplikatorInnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Regionalen Austausch verbessern</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Rheinland-Pfalz ist das Bundesland mit der kleinteiligsten Verwaltungsstruktur. Die politische Diskussion über deren Überwindung wird geführt. Auch wir GRÜNE wollen in unseren eigenen Strukturen daher die regionale Zusammenarbeit stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Regionale Treffen mehrerer Kreisverbände sind bei inhaltlichen Diskussionen, aber auch in Wahlkämpfen, sinnvoll. In Zeiten kleinerer finanzieller und personeller Ressourcen ist eine verstärkte Kooperation von Kreisverbänden wichtig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Themenorientierte Informationsabende oder Regionalkonferenzen, wie zum Koalitionsvertrag, sollen in der Zukunft öfter durchgeführt werden. So können auch Synergieeffekte zwischen benachbarten Kreisverbänden genutzt werden und Themen GRÜNER Politik gemeinsam erarbeitet werden.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Regionaltreffen sollen dabei in in Abstimmung mit der Landesgeschäftsstelle durch die Kreisverbände in den Regionen organisiert werden.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Landesarbeitsgemeinschaften und Abgeordnete enger verzahnen</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landesarbeitsgemeinschaften sollen den Landesvorstand in fachlichen Fragen beraten und bei der programmatischen Arbeit der Landespartei mitwirken. Nicht immer können alle LAGen diesem Auftrag ausreichend nachkommen. Für eine systematische, ergebnisorientierte Arbeit sollen die LAGen stetiger und programmatisch zielorientierter arbeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir müssen als Partei den vorhandenen Sachverstand besser nutzen und die Mitarbeit in Landesarbeitsgemeinschaften attraktiver gestalten. Die Landesarbeitsgemeinschaften müssen wieder enger an die aktuellen, landespolitischen Debatten herangeführt werden und einen echten inhaltlichen Mehrwert für die Partei liefern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Landesarbeitsgemeinschaften sollen daher enger mit der Arbeit der Landtags- und Bundestagsabgeordneten verzahnt werden und von deren Input profitieren. Es soll eine höhere Verbindlichkeit in der Arbeit hergestellt werden.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die LAGen sollen zielgerichteter, und out-put orientierter arbeiten, sie sollen stärker vernetzend arbeiten.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Um eine flexiblere und niedrigschwelligere Arbeitsweise der Landesarbeitsgemeinschaften zu unterstützen, wollen wir verstärkt die Nutzung digitaler Arbeitsweisen ausprobieren und fördern, denn nicht jede Diskussion erfordert physische Treffen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das entsprechende Statut der Landesarbeitsgemeinschaften soll auf diese Punkte hin im nächsten Jahr überarbeitet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Unsere Strukturen fit machen– Kreisvorständekonferenz und erweiterter Landesvorstand<sup><a href="#sdfootnote1sym"><sup>1</sup></a></sup></em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die vorliegenden Strukturänderungen können nur dann erfolgreich sein, wenn wir gemeinsam daran arbeiten sie mit Leben zu füllen und sie die ihnen zugewiesenen Aufgaben erfüllen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die vorgeschlagene Kreisvorständekonferenz soll die Kreisvorstände als Aktivposten vor Ort stärker an der Schwerpunktsetzung unserer politischen Arbeit beteiligen. So können wir in Zukunft kampagnenfähiger werden, verbindlicher miteinander arbeiten und mit gebündelten Kräften GRÜNE Ziele im Land erreichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In einem Erweiterten Landesvorstand laufen alle Fäden GRÜNER Politik auf Landes-, Bundes-, und kommunaler Ebene zusammen. Der Erweiterte Landesvorstand ermöglicht die strategischen und inhaltlichen Diskussionen des Landesvorstands auf breitere Füße zu stellen und stärker in der Gesamtpartei zu verankern. Mit der Wahl von Basismitgliedern in den Erweiterten Landesvorstand beteiligen wir mehr Mitglieder an den Diskussionen und Entscheidungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2. Die politische Bildung intensivieren – Mitglieder fit für die politische Auseinandersetzung machen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um als Partei noch professioneller arbeiten zu können, müssen wir den innerparteilichen Wissenstransfer und die Weiterbildung unserer Mitglieder und der kommunalpolitisch Aktiven weiterentwickeln. Bildungs- und Weiterbildungsbedarf besteht auf einer inhaltlichen Ebene, aber auf der praktischen Ebene der politischen Arbeit, Kampagnen- und Projektplanung und wenn es um die Vermittlung GRÜNER Inhalte geht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Anforderungen an uns als Partei und unsere Mitglieder sind in den letzten Jahren vielfältiger geworden. Zum einen stehen wir bereits seit über 5 Jahren in Regierungsverantwortung, zum anderen konnten wir unsere Mandatszahlen in den kommunalen Parlamenten und Räten in der Fläche mit zwei erfolgreichen Kommunalwahlen deutlich ausbauen und haben erfreulicherweise immer mehr hauptamtliche Kommunalis Gleichzeitig hat sich der politische Gegenwind auf allen Ebenen massiv verstärkt. Immer häufiger erleben wir mächtige Kampagnen, die unsere Politik und unsere Projekte angreifen und zurückdrehen wollen, z. B. bei der Energiewende oder bei der Integration. Für diese gesteigerten Anforderungen müssen wir unsere Mitglieder in der Fläche vorbereiten und wappnen, damit sie überzeugend für unsere Inhalte einstehen und werben können. Viele GRÜNE Mitglieder sind ExpertInnen in speziellen Fachgebieten und Interessensbereichen und besitzen eine große inhaltlicher Tiefe – das ist ein GRÜNES Markenzeichen. Andere wiederum haben Bedarfe sich weiterzubilden. Dazu ist ein möglichst abgestimmtes Konzept zu politischen Bildungsarbeit nötig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir wollen deshalb gemeinsam mit den uns nahestehenden Organisationen wie GARRP, Heinrich Böll Stiftung und GRÜNE Jugend in einen Dialog treten, um das Bildungsangebot für unsere Mitglieder zu optimieren und an die Bedarfe anpassen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ebenso braucht es einen neuen Anlauf zur Nachwuchsförderung. Wir müssen jetzt die Weichen stellen, damit auch in 10 – 15 Jahren ausreichend geschulte und engagierte Menschen zur Verfügung stehen, um GRÜNE Politik auf allen Ebenen umzusetzen. <strong>Gemeinsam mit allen relevanten Akteurinnen und Akteuren sollen deshalb bestehende Initiativen zur Nachwuchsförderung weiterentwickelt und ein Konzept erarbeitet werden, was eine stetige Nachwuchsförderung und Frauenförderung garantiert.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Zudem wollen wir verstärkt auf die regelmäßige Versendung von Argumentationshilfen zu landespolitischen Themen setzen und ein Format entwickeln, um regelmäßig über die GRÜNEN Erfolge der Regierungsbeteiligung zu informieren.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3. Innerparteiliche Kultur des Miteinanders leben – gemeinsam für GRÜNE Politik streiten</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen zu einem neuen Grundkonsens über unsere Zusammenarbeit kommen. Nicht jede Detailfrage erfordert einen Grundsatzbeschluss und nicht alle Mitglieder können und müssen überall dabei gewesen sein, damit eine Entscheidung legitim ist. Umgekehrt muss aber stets klar sein, dass Kritik an solchen Entscheidungen jederzeit möglich bleibt. Kritik ist aber nicht gleich Kritik und der Grat zwischen einem konstruktiv kritischen Diskurs und wahrgenommener Zerstrittenheit ist sehr schmal. Das kritische Denken ist aber eine der Hauptstärken von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und unterscheidet uns von den anderen Parteien. Kritik soll und muss aber immer konstruktiv, fachlich, ergebnisorientiert und von gegenseitigem Respekt getragen sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klar muss aber auch sein: Es gibt unterschiedliche Vorgehensweisen und Rollen, die im Zusammenspiel zwischen Partei, Abgeordneten und Regierungsvertretern eingenommen und respektiert werden sollen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Als Partei können und sollen wir, auch gerne leidenschaftlich, in der Sache streiten, aber am Ende müssen wir auch Geschlossenheit nach außen zeigen und gemeinsam für unsere Ziele und Ideale einstehen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir müssen anerkennen, dass es ein institutionelles Wissensgefälle zwischen Amts- bzw. Mandatsträgern und der Basis gibt und dafür sorgen, dass die wichtigsten Informationen breit und zeitnah geteilt werden. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden als Partei weiter erfolgreich sein, wenn wir gemeinsam für unsere Ziele und Inhalte arbeiten. Das Verändern unserer Strukturen wird nichts ändern, wenn wir nicht auch unseren Umgang miteinander und unsere politische Kultur ändern. Lasst uns gemeinsam für eine soziale, humane und ökologische Politik in Rheinland-Pfalz kämpfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="#sdfootnote1anc">1</a> Diese beiden Absätze sind nur nach erfolgreicher Satzungsänderung gültig</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich-</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 23 Sep 2016 17:51:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>F-1: Aufwandsentschädigung des Landesvorstands ab 2017</title>
                        <link>https://ldv-montabaur.antragsgruen.de/ldv-montabaur/Aufwandsentschaedigung_des_Landesvorstands_ab_2017-64161</link>
                        <author>Landesvorstand (beschlossen am: 20.09.2016)</author>
                        <guid>https://ldv-montabaur.antragsgruen.de/ldv-montabaur/Aufwandsentschaedigung_des_Landesvorstands_ab_2017-64161</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landesdelegiertenversammlung möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Mitglieder des geschäftsführenden Landesvorstands erhalten ein Grundgehalt und eine Fahrtkostenpauschale für die Landesvorstands-Sitzungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Grundgehalt der Mitglieder des geschäftsführenden Landesvorstands beträgt 2.980,-€ /Monat und entspricht dem Gehalt einer Sachbearbeitungsstelle in der LGS ohne Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Die jährlichen Lohnsteigerungen der LGS-MitarbeiterInnen werden übernommen. Die Fahrtkostenpauschale wird errechnet aus der Entfernung zwischen Wohnort des jeweiligen Vorstandsmitglieds und Mainz (aufgerundet auf volle Zehner) und beträgt 2,50 Euro pro km und Monat.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 23 Sep 2016 16:00:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A-2: Für eine offene und solidarische Gesellschaft – Rechtspopulismus entschieden entgegentreten</title>
                        <link>https://ldv-montabaur.antragsgruen.de/ldv-montabaur/Fuer_eine_offene_und_solidarische_Gesellschaft__Rechtspopulismus_entsc-6632</link>
                        <author>Tabea Rößner (KV Mainz), Pia Schellhammer (KV Mainz-Bingen), Ronald Maltha  (KV Mayen-Koblenz),  Ulrich Bock (KV Mayen-Koblenz),  Dr. Natalie Wendisch (KV Ahrweiler), Eveline Lemke (KV Ahrweiler), Jutta Blatzheim-Roegler (KV Bernkastel-Wittlich), Daniel Köbler (KV Mainz), Felix Schmidt (KV Zweibrücken), Volker Gallé (KV Alzey-Worms), Ingrid Bäumler (KV Mayen-Koblenz), Siegbert Hardieß (KV Westerwald), Pia Werner (KV Bad Dürkheim), Johannes Reinig (KV Rhein-Pfalz), Andreas Möritz (KV Mainz-Bingen), David Profit (KV Alzey-Worms), Brian Huck (KV Mainz), Herbert Braunbeck (KV Mainz-Bingen), Klaus Becker (KV Alzey-Worms), Irmel Münch-Weinmann (KV Speyer), Karl-Wilhelm Koch (KV Vulkaneifel), Hans-Uwe Daumann (KV Ludwigshafen), Jens Voll (KV Mainz-Bingen), Petra Spielmann (KV Rhein-Lahn), Sven Dücker (KV Trier), Andrea Müller-Bohn (KV Mainz-Bingen), Ann-Kristin Pfeifer (KV Mainz), Eberhard Wolf (KV Mainz-Bingen), Katrin Eder (KV Mainz),  David Tondera (KV Koblenz), Irene Alt (KV Mainz-Bingen)</author>
                        <guid>https://ldv-montabaur.antragsgruen.de/ldv-montabaur/Fuer_eine_offene_und_solidarische_Gesellschaft__Rechtspopulismus_entsc-6632</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesrepublik Deutschland hat ein Problem und es heißt Rechtspopulismus. Gingen vielleicht einige vorher davon aus, das Phänomen sei lediglich in den europäischen Nachbarländern zu finden, so müssen viele im Jahr 2016 feststellen, dass es auch hierzulande für eine rechte Partei möglich ist, Wahlerfolge zu erzielen. Offensichtlich wird dies durch das Erstarken der AfD.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir dürfen nicht darüber hinwegsehen, dass es in Teilen der Bevölkerung Ängste und Vorbehalte gegenüber den aktuellen politischen Herausforderungen gibt. Parteien, Regierungen und Akteure sind gut beraten, mit diesen Emotionen konstruktiv im Sinne des Zusammenhalts unserer Gesellschaft umzugehen. Ängsten müssen wir allerdings mit Fakten und Austausch begegnen. Denn: Angst ist der perfekte Nährboden für rechtspolitisches Saatgut. Die AfD hat sich dies zu Nutze gemacht. Sie ist in zehn Landtagen vertreten und hat sich dort teilweise als drittstärkste Kraft etabliert. In Mecklenburg-Vorpommern hat sie sogar mehr Stimmen als die CDU bekommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dies liefert auch den Nährboden für rechte Gewalttaten. Bundesweit, aber auch in Rheinland-Pfalz, haben im letzten Jahr die Zahlen rechter Straftaten enorm zugenommen. Es ist erschreckend, dass die Zahl der von Rechtsextremen verübten Straftaten in Rheinland-Pfalz von 2014 auf 2015 um 180 auf 701 stark gestiegen ist. Immer wieder üben Rechtsextreme Straftaten gegen Flüchtlinge und andere gesellschaftliche Gruppen. Seit Jahren ist bekannt, dass rechte Ressentiments bis hin in die Mitte der Gesellschaft vorhanden sind. Zahlreiche Studien zur Entwicklung der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit haben dies belegt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch hier in Rheinland-Pfalz hat sich das bei der vergangenen Landtagswahl gezeigt. 268.628 Wählerinnen und Wähler haben der AfD ihre Zweitstimme gegeben. Sie ist nun drittstärkste Kraft im rheinland-pfälzischen Landtag. Ihre Arbeit im Landtag zeigt jedoch: Dieser Partei ist es überhaupt nicht daran gelegen, einen konstruktiven Beitrag zu leisten. Auch die Faktenlage interessiert sie nicht. Sie konzentriert sich in dieser Frage allein auf das Schüren von Ängsten und Ressentiments. Die AfD greift Stimmungen und Gefühle, die es in der Gesellschaft gibt, auf und stachelt sie an. Das Grundgesetz, das Recht auf Asyl – all das interessiert diese Partei nicht. Viele der Forderungen aus den Reihen der AfD sind mit unseren Grundwerten und auch mit unserem Grundgesetz nur schwer oder nicht vereinbar. Gleichzeitig überschreitet die AfD in ihren Beiträgen regelmäßig die Grenzen demokratischen Diskursverhaltens durch eine Verrohung der Sprache.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das wird nicht nur bei der Flüchtlingspolitik klar, sondern in vielen anderen programmatischen Feldern. Sie will die Lebensverhältnisse jedes und jeder einzelnen reglementieren und die freie Entfaltung des Individuums beschneiden. Für die AfD spielt es eine Rolle, woher Du kommst, welche Religion, welche Hautfarbe, welche sexuelle Orientierung oder Identität du hast und ob du eine Frau oder ein Mann bist. Sie will ein überholtes Familien- und Gesellschaftsbild stärken. Die AfD will Einfluss auf Medien nehmen, obwohl sie gleichzeitig gerade gegen diese agitiert und immer wieder im Diskurs behauptet, die Medien seien vom Staat gesteuert. Die AfD macht daher bewusst Stimmung gegen Journalistinnen und Journalisten. Vor allem der öffentlich-rechtliche Rundfunk, wie ARD und ZDF, ist für die AfD Zielscheibe. Im ganzen Land sammelt sie Unterschriften, duldet Sprechchöre wie „Lügenpresse“ auf ihren Kundgebungen und trägt somit zu einer medienfeindlichen Stimmung im Land bei.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Umgang mit der AfD stellt nicht nur für uns GRÜNE, sondern auch für die Medien eine besondere Herausforderung dar. Es gilt, sich mit ihrer Programmatik auseinanderzusetzen und ihnen dennoch keine Plattform für ihre Hetze zu geben. Viele Sendungen und Artikel haben sich bei ihrer Berichterstattung sehr auf die Flüchtlingspolitik fokussiert und der AfD dadurch immer wieder eine Bühne geboten. Eine Auseinandersetzung mit der sonstigen Programmatik der AfD wäre wichtig und würde die Geisteshaltung der Partei zeigen. Daher sind die Medien, als vierte Säule unserer Demokratie, ein wichtiger Baustein dabei, sich mit rechtspopulistischen Ideologien und Narrativen auseinander zu setzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es sind nämlich nicht nur die zivilisatorischen Errungenschaften, die die Partei angreift. Es sind auch die sozialen. Der Mindestlohn, die Mietpreisbremse, die Erbschaftssteuer – all das will die AfD abschaffen. Außerdem will sie die Arbeitslosenversicherung privatisieren und die Gewerbesteuer, die einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der kommunalen Daseinsvorsorge leistet, ad acta legen. Sie ist nicht die Partei der Mittel- und Geringverdienenden. Im Gegenteil: Ihr Programm stärkt die Starken in unserer Gesellschaft und schwächt die Schwachen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Trotzdem wird die Partei von allen Gesellschafts- und Bildungsschichten gewählt. Es wäre falsch, all ihren Wählerinnen und Wählern unter den rechten Generalverdacht zu stellen. Jedem, der bei den vergangenen Wahlen der AfD seine oder ihre Stimme gab, muss aber bewusst sein: Er oder sie hat eine Partei gewählt, die unser demokratisches System und unsere freiheitlichen Grundwerte in ihren Grundzügen angreift.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Letztlich geht die Entstehung der AfD auch auf den Unmut vieler mit den bestehenden Parteien zurück. Selbstkritisch müssen wir uns alle die Frage stellen, ob wir in der Vergangenheit Menschenrechte, Rechtsstaat, Gleichberechtigung, Pluralismus gut genug erklärt haben. Politik verfällt oft ins Dozieren, wo eigentlich Argumente entlang menschlicher Erfahrungen gefragt wären. Wir verweisen gerne auf das Grundgesetz, aber die Botschaft, warum es gut ist, wenn wir den dort niedergelegten Prinzipien folgen, kommt oft zu kurz. Die Flüchtlinge fliehen aus ihren Ländern, eben weil sie Frieden, Freiheit und Demokratie für sich und ihre Familien suchen. Als überzeugte Demokratinnen und Demokratien müssen wir stets dafür kämpfen, dass sie diese Werte in Deutschland und Europa auch so vorfinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aber anstatt sich an vorderster Front vor Grundgesetz und Demokratie zu stellen, greifen vor allem CSU und CDU unsere Grundwerte von rechts an, und droht dabei die AfD noch zu überholen in ihren rechtspopulistischen Forderungen. Dass das nicht zum gewünschten Effekt führt, haben die vergangenen Wahlen gezeigt. Die SPD ist sich ebenso nicht im Klaren, wie sie mit der AfD umgehen soll. Der Parteichef und Vizekanzler Sigmar Gabriel fordert einmal Obergrenzen für Flüchtlinge, dann wiederrum attackiert er Seehofer für seine rechten Thesen. Und auch bei der Partei die Linke führt das Erstarken der Rechtspopulisten zu Äußerungen, die am rechten Rand anzusiedeln sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ängsten und Ressentiments in der Bevölkerung müssen wir GRÜNEN mit Informationen und Dialog begegnen. Damit heben wir GRÜNE uns von anderen Parteien ab, die der AfD hinterher rennen, indem sie Menschen mit Ängsten und Vorurteilen nach dem Mund reden. Wir GRÜNE wollen eine offene und solidarische Gesellschaft. Wir haben den klaren Gegenentwurf zu den Rechtspopulisten und bieten damit eine echte Alternative zur selbsternannten Alternative für Deutschland. Wir setzen uns für eine Gesellschaft ein, die auf die Freiheit des Individuums setzt und auf Solidarität für diejenigen, die Unterstützung bedürfen. Es waren die neuen sozialen Bewegungen und die GRÜNEN, die in den Jahren nach 1968 für viele Freiheiten erfolgreich gestritten haben und auch weiter streiten werden: Gleichberechtigung von Frauen und Männern, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderung, Integration von Menschen mit Migrationshintergrund, gleiche Rechte für Schwule und Lesben, Eintreten für gesellschaftliche Minderheiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ohne Gerechtigkeit bleibt Freiheit jedoch ein leeres Versprechen. Nur wer Chancen und Teilhabemöglichkeiten in unserer Gesellschaft hat, kann sich frei entfalten. Freiheit, Chancen und Teilhabe für alle in unserer Gesellschaft kommen nicht von allein. Es ist Aufgabe von Politik, sie zu schaffen. Solidarität betont damit auch die Verantwortung des Einzelnen gegenüber anderen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nur wenn wir es schaffen, diese Werte wieder ins Bewusstsein der Gesellschaft zu rücken, wenn wir vermitteln können, welchen Wert eine solidarische und offene Gesellschaft darstellt, können wir den kruden Thesen der Rechtspopulisten entschieden entgegengetreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für diese Werte werden wir in den kommenden Monaten vor der Bundestagswahl 2017 verstärkt werben. Wir scheuen nicht die Auseinandersetzung mit den Rechtspopulistinnen und Rechtspopulisten dieses Landes und wollen den öffentlichen Diskurs mit zivilgesellschaftlichen Organisationen, Vereinen, Verbänden voranbringen. Es geht nämlich um ganz Essentielles: um unsere Demokratie und unsere gemeinsame Werteordnung.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 22 Sep 2016 16:17:00 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>